Seit die Uniqa im Jahr 2020 AXA-Gesellschaften in Polen übernahm, hat der dortige Markt sich zum wohl wichtigsten Wachstumstreiber im Unternehmen gemausert. Heute ist das Unternehmen dort mit sieben Gesellschaften vertreten und blickt auf schätzungsweise 7,5 Millionen Kunden. Das Prämienwachstum lag im vergangenen Jahr verlässlich im zweistelligen Prozentbereich, während der österreichische Heimatmarkt Sättigungseffekte erkennen ließ.

Das Wachstum in Mitteleuropa will Uniqa nun offenbar weiter vorantreiben. Kürzlich teilte der Versicherer mit, mit der Tochter Mavie Work das polnische Unternehmen Wellbeing Polska zu übernehmen und damit das Angebot rund um körperliche, mentale und betrieblicher Gesundheit zu erweitern. Im Mittelpunkt stehen diverse Präventionsprogramme sowie Coachings zur Verbesserung von Mitarbeitergesundheit.

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Uniqa stellt sich breit auf

Uniqa teilte keinerlei finanzielle Informationen und sprach auch nicht darüber, welche Umsätze Mavie Work zuletzt erzielen konnte. Das dürfte vermutlich aber auch gar nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen. Mavie Work-Geschäftsführer Christoph Schnedlitz bezeichnete den Move vor allem als Maßnahme, um ein noch stärkeres ganzheitliches Gesundheitsangebot auf die Beine stellen zu können.

Bereits bestehende Angebote sollen also wahrscheinlich attraktiver werden, um sich von der Konkurrenz abzuheben und das hohe Wachstumstempo aufrechterhalten zu können. Das hinterlässt an der Börse zumindest keinen schlechten Eindruck. Die bereits hoch notierende Uniqa-Aktie reagierte im heutigen Handel mit Aufschlägen von 0,8 Prozent bis zum Nachmittag. Im Jahresvergleich ging es bereits um mehr als 90 Prozent aufwärts.

Konzentration

Aus Sicht von Uniqa ist es nicht verkehrt, sich bewusst auf Wachstumsmärkte zu konzentrieren und dort die eigene Stellung zu stärken. Denn weitere Erfolge in Polen können durchaus auch dabei helfen, manche eher schwache Entwicklung andernorts auszugleichen. Solange der sehr erfreuliche Trend in Mittel- und Osteuropa anhält, dürfen Investitionen dort von den Anteilseignern begrüßt werden.

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