UEC Aktie: Positiver Marktimpuls!
Uranium Energy treibt seine Produktionsbasis in den USA voran – und setzt parallel auf den nächsten Schritt in der Wertschöpfung. Neben neuen Kapazitäten in mehreren ISR-Projekten gründet das Unternehmen eine Tochter für Uran-Raffination und -Konversion. Was steckt hinter dieser Doppelstrategie?
Mehr Kapazität in mehreren Projekten
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 meldete das Unternehmen Fortschritte bei seinen U.S.-Projekten zur In-situ-Recovery (ISR). In Wyoming wird die Wellfield-Entwicklung bei Christensen Ranch ausgebaut, unter anderem durch den Bau von sechs zusätzlichen „Header Houses“, also Infrastruktur-Knotenpunkten für den Betrieb.
Auch im Powder River Basin geht es voran: Am Ludeman-ISR-Projekt hat die Entwicklung begonnen. Es ist als zweite Satellitenanlage an die Irigaray Central Processing Plant (CPP) angebunden. Zusätzlich wurden Upgrades an der Irigaray-Anlage abgeschlossen, um einen durchgängigen 24/7-Betrieb zu ermöglichen.
In Südtexas ist die große Bauphase beim Burke-Hollow-Projekt laut Bericht weitgehend abgeschlossen. Damit rückt das Vorhaben näher an die Rolle als neue ISR-Produktionsstätte heran. Für das Quartal weist das Unternehmen eine Produktion von 68.612 Pfund U3O8 aus.
Neue Tochter für Raffination – und frisches Kapital
Der strategisch auffälligste Schritt des Quartals ist die Gründung der United States Uranium Refining & Conversion Corp (UR&C) als hundertprozentige Tochter. Ziel dieser neuen Sparte ist es, das Unternehmen langfristig breiter aufzustellen – von Förderung und Verarbeitung bis hin zu künftigen Fähigkeiten in Raffination und Konversion. Kurz gesagt: mehr „vertikale Integration“ entlang der Uran-Lieferkette.
Zur Finanzierung der Initiativen schloss das Unternehmen zudem ein öffentliches Angebot ab und nahm dabei 234 Millionen US-Dollar ein.
Wichtige Eckpunkte aus dem Quartalsupdate:
- Bilanz: 698 Mio. US-Dollar in Cash, Inventar und Beteiligungen; keine Schulden
- Umsatz: 0 US-Dollar (das Unternehmen befindet sich weiterhin in einer Pre-Revenue-Phase mit Fokus auf Entwicklung)
Beim Kursbild fällt auf: In den letzten sieben Tagen gab die Aktie spürbar nach (−9,77%), obwohl sie seit Jahresanfang klar im Plus liegt (+19,02%).
Rückenwind aus der Politik als Langfristfaktor
Der Zeitpunkt der Ausbaupläne ist nicht zufällig: Das Unternehmen verweist auf ein politisches Umfeld, das heimische Uran-Projekte begünstigen könnte. Uran ist von der US-Regierung als „kritischer Rohstoff“ eingestuft worden – ein Rahmen, der grundsätzlich zusätzliche Unterstützung für inländische Produktion erleichtern kann.
Zudem schaut die Branche auf die mögliche Ausweitung der US Strategic Uranium Reserve. Solche Programme gelten als langfristig relevant, weil sie die Nachfrage nach US-Uran strukturell stützen könnten, falls sie tatsächlich erweitert werden.
Unterm Strich positioniert sich das Unternehmen im Quartal klar auf Wachstum: mehr operative Kapazität, ein neuer Baustein Richtung Wertschöpfungstiefe – und eine solide Finanzierung, während die operative Entwicklung noch vor echten Umsätzen steht.
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