Der Uranpreis hat die 100-Dollar-Marke durchbrochen – erstmals seit zwei Jahren. Uranium Energy (UEC) profitiert direkt: Die Aktie sprang am Dienstag mit einem deutlichen Gap nach oben. Während sich die globale Atomenergie-Renaissance fortsetzt, stellt sich die Frage: Wie nachhaltig ist diese Rallye?

Uranmarkt erreicht Mehrjahreshoch

Der Spotpreis für Uran kletterte im Januar 2026 auf 100 Dollar je Pfund – der höchste Stand seit Februar 2024. Hinter dem Preisanstieg stehen mehrere fundamentale Treiber:

  • Regulatorische Änderungen in den USA: Neue Vorschriften erleichtern heimischen Uranproduzenten den Marktzugang.
  • Milliarden-Kontrakte: Die US-Regierung vergab Aufträge im Wert von 2,7 Milliarden Dollar an inländische Anreicherer, um die Abhängigkeit von russischen Lieferungen zu reduzieren.
  • Energiehunger der Digitalwirtschaft: Rechenzentren benötigen massive Strommengen – Atomkraft gilt als verlässliche Grundlast.
  • Globale Ausbaupläne: Über 30 Länder haben sich verpflichtet, ihre Nuklearkapazitäten bis 2050 zu verdreifachen.

Ein Bericht von Teniz Capital vom 3. Februar 2026 beschreibt den Markt als an einem "Wendepunkt", an dem anhaltende Nachfrage auf strukturelle Angebotsengpässe trifft.

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Uranium Energy mit starker Bilanz

Das Unternehmen betreibt Uranabbau mittels In-situ-Recovery-Verfahren, vor allem in Texas und Wyoming. Die wichtigste produzierende Anlage ist die Hobson-Facility in Südtexas. Laut Unternehmenspräsentation vom Januar 2026 verfügt UEC über eine solide Finanzausstattung mit rund 698 Millionen Dollar in bar, Inventar und Wertpapieren.

Parallel treibt UEC mehrere Projekte voran: Upgrades an der Irigaray-Verarbeitungsanlage in Wyoming, Entwicklung des Ludeman-Satellitenprojekts sowie der Burke-Hollow-Lagerstätte in Texas. Zudem startete das Unternehmen die United States Uranium Refining & Conversion Corp, um die Wertschöpfungskette vertikal zu integrieren.

Institutionelle Investoren bleiben dran

Die institutionelle Beteiligung liegt bei etwa 62 Prozent der ausstehenden Aktien. Im vierten Quartal stockten mehrere Hedgefonds ihre Positionen auf – darunter Strs Ohio mit einem Plus von 17 Prozent und SBI Securities mit einer Erhöhung um 43,5 Prozent. Die Marktkapitalisierung beträgt derzeit rund 8,4 Milliarden Dollar.

Analysten großer Häuser wie Goldman Sachs, BMO Capital Markets und TD Securities beobachten die Aktie aktiv. Mit dem anhaltenden Preisanstieg bei Uran und der strategischen Positionierung des Unternehmens dürfte UEC weiterhin im Fokus bleiben – vorausgesetzt, die Nachfrage nach Atomstrom hält den eingeschlagenen Kurs.

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