Die UBS vollzieht einen geplanten Führungswechsel in der Credit-Suisse-Integration. Michelle Bereaux, bislang Integrationschefin, übernimmt zum Jahresbeginn die Leitung des Compliance- und operativen Risikomanagements. Der Schritt zeigt: Die erste kritische Phase der Fusion ist abgeschlossen.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:

  • Planmäßiger Wechsel: Bereaux verlässt Integrationsrolle für neue Führungsaufgabe
  • Operative Expansion: UBS erhält erste nationale Bankenlizenz in den USA
  • Produktoffensive: Neuer Uran-ETF und Immobilienfonds-Fusion in Planung
  • Quartalszahlen Q4 2025 folgen am 4. Februar 2026

Die UBS Aktie notiert im frühen Handel bei 40,58 Euro, ein leichter Rückgang von 0,5 Prozent. Anleger bewerten den internen Umbau als Zeichen dafür, dass die Großbank die Zusammenführung mit der Credit Suisse systematisch vorantreibt.

Integration erreicht neue Phase

Der Wechsel von Michelle Bereaux wurde intern bereits länger kommuniziert und kommt nicht überraschend. Als Group Head Compliance and Operational Risk Control übernimmt sie künftig die Steuerung nicht-finanzieller Risiken im Gesamtkonzern – eine Position, die angesichts der gestiegenen Komplexität nach der CS-Übernahme an Bedeutung gewinnt.

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Für die Aktie entscheidend: Der Erfolg der Fusion hängt maßgeblich von den Synergieeffekten ab. CEO Sergio Ermotti genießt bislang das Vertrauen der Investoren. Der geordnete Übergang von Schlüsselaufgaben stützt dieses Bild.

Expansion und Produktpalette

Parallel zum internen Umbau setzt die UBS auf Wachstum. Die erste nationale Bankenlizenz in den USA öffnet Türen im wichtigsten Vermögensverwaltungsmarkt der Welt. Zudem erweitert die Bank ihr Angebot: Ein neuer ETF fokussiert auf Uran und Kernenergie, während die Fusion dreier Immobilienfonds die Effizienz im Asset Management erhöhen soll.

Bewertung und Ausblick

Von 19 Analysten raten derzeit 12 zum Kauf, 5 bleiben neutral. Das durchschnittliche Kursziel liegt zwischen 36 und 48 Franken. An der Heimatbörse Zürich schloss die Aktie zuletzt bei 37,93 CHF. Mit einem erwarteten KGV von rund 11,7 für 2027 und prognostizierten Gewinnwachstumsraten von knapp 19 Prozent jährlich erscheint die Bewertung nicht überzogen.

Am 4. Februar präsentiert die UBS ihre Zahlen für das vierte Quartal 2025. Erwartet wird ein Gewinn je Aktie von 0,56 US-Dollar. Übertriffst die Bank diese Marke und liefert einen soliden Integrationsausblick, könnte das den Kurs weiter stützen.

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