UBS Aktie: Externer CEO gesucht
Die UBS weitet die Suche nach einem Nachfolger für CEO Sergio Ermotti aus – und zieht erstmals auch externe Kandidaten in Betracht. Bislang galten interne Führungskräfte als gesetzt. Der Schritt signalisiert: Der Verwaltungsrat will die bestmögliche Lösung für die Zeit nach der Credit-Suisse-Integration. Gleichzeitig meldet die Bank Fortschritte bei Kosteneinsparungen und bekräftigt ihr Bekenntnis zum US-Markt.
Die wichtigsten Fakten:
- Verwaltungsrat prüft erstmals externe CEO-Kandidaten
- Kosteneinsparungsziel auf 13 Milliarden US-Dollar erhöht
- Geschäftszahlen Q4 2025 am 4. Februar erwartet
- Aktie unter Druck bei 37,02 CHF nach 7-Tages-Verlust von knapp 22 Prozent
Integration weitgehend abgeschlossen
Operativ hat die UBS die Hausaufgaben gemacht. Die Integration der Credit Suisse ist im Wesentlichen geschafft, die Kosteneinsparungen laufen planmäßig. Ein erheblicher Teil der angestrebten 13 Milliarden US-Dollar wurde bereits realisiert. Die verbleibenden Restrukturierungsaufwendungen betreffen hauptsächlich die Harmonisierung der IT-Systeme und den weiteren Stellenabbau.
Ermotti selbst konzentriert sich nach eigenen Angaben auf den Abschluss seiner aktuellen Aufgaben. Der Führungswechsel ist für Ende 2026 oder Anfang 2027 geplant. Dass der Verwaltungsrat nun auch außerhalb der Bank nach geeigneten Kandidaten sucht, war nicht zu erwarten. Bisher galten Iqbal Khan, Leiter des Wealth Management, oder Aleksandar Ivanovic, Chef des Asset Management, als aussichtsreiche interne Anwärter.
USA als Wachstumsmotor
Trotz geopolitischer Unsicherheiten positioniert Ermotti die USA klar als zentralen Wachstumsmotor. In einem Interview warnte er davor, amerikanische Vermögenswerte abzustoßen – ein klares Signal an den Markt. Das künftige Wachstum soll organisch erfolgen, mit Fokus auf die Märkte in den USA und Asien. Die starke Kapitalisierung der Bank stützt dabei die Erwartungen an künftige Dividenden.
Quartalszahlen im Fokus
Der deutliche Kursrückgang der vergangenen Woche ist weniger auf UBS-spezifische Faktoren zurückzuführen als auf das breite Marktumfeld. Sorgen über mögliche neue US-Zölle gegen europäische Waren belasteten den gesamten Finanzsektor. Am 4. Februar folgen die Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025. Dann wird sich zeigen, ob die Strategie des organischen Wachstums auch in einem anspruchsvollen Zins- und Marktumfeld aufgeht.
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