Ubisoft blickt auf ein turbulentes Geschäftsjahr zurück, das von tiefroten Zahlen geprägt ist. Ein erwarteter operativer Verlust von rund einer Milliarde Euro unterstreicht die Schwere der aktuellen Umbruchphase beim französischen Spiele-Publisher. Um das Ruder herumzureißen, setzt das Management auf einen harten Sparkurs und die Konzentration auf bewährte Erfolgsgaranten.

Hohe Abschreibungen belasten

Verantwortlich für das massive Minus sind vor allem außerordentliche Abschreibungen in Höhe von 650 Millionen Euro. Diese resultieren aus einer umfassenden Portfolio-Bereinigung: Ubisoft hat sechs Spiele komplett gestrichen und sieben weitere Titel verschoben. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Fixkosten bis März 2028 um 500 Millionen Euro zu senken. Damit sollen die jährlichen Ausgaben von 1,75 Milliarden Euro auf 1,25 Milliarden Euro schrumpfen.

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Auch personell gibt es Veränderungen. Im Januar kündigte das Unternehmen eine Umstrukturierung bei den Massive Entertainment Studios an, die etwa 55 Stellen in Malmö und Stockholm betrifft. Dieser Schritt ist Teil der Strategie, die operative Effizienz in einem zunehmend kompetitiven Marktumfeld zu steigern, in dem Entwicklungskosten für Blockbuster-Titel stetig steigen.

Hoffnungsträger Assassin's Creed

Trotz der finanziellen Belastungen treibt Ubisoft die Entwicklung seiner zugkräftigsten Marke voran. Für das „Assassin's Creed“-Franchise sind mehrere Projekte in der Pipeline, darunter ein Remake von „Black Flag Resynced“ sowie der neue Hauptteil „Codename Hexe“. Zudem experimentiert der Publisher mit „Codename Invictus“ an einem Multiplayer-Projekt im selben Universum. Der Erfolg dieser Titel wird entscheidend dafür sein, ob Ubisoft die Gunst der Anleger zurückgewinnen kann.

Die nächsten detaillierten Einblicke in die finanzielle Lage und die operative Strategie erhalten Investoren im Mai. Ubisoft wird seinen nächsten Quartalsbericht voraussichtlich am 14. Mai 2026 vor US-Börsenöffnung vorlegen, wobei auch der 20. Mai als möglicher Termin genannt wird.

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