Während der Aktienkurs von TUI seit Jahresbeginn zweistellig einbricht, brummt das operative Geschäft. Der Reisekonzern verzeichnet eine unerwartet hohe Nachfrage nach klassischen Mittelmeerzielen und weitet sein Flugangebot für das Frühjahr kurzfristig aus. Diese operative Stärke steht in einem scharfen Kontrast zur aktuellen Skepsis am Kapitalmarkt.

10.000 zusätzliche Sitzplätze

Um das hohe Buchungsaufkommen im Vorfeld der Osterzeit zu bedienen, schiebt TUI im April 68 Zusatzflüge in den Flugplan. Ab fünf deutschen Flughäfen stehen Reisenden damit rund 10.000 weitere Sitzplätze zur Verfügung. Besonders Spanien und Griechenland kristallisieren sich als klare Favoriten für die kommenden Monate heraus und verdrängen Fernreisen zunehmend.

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Laut TUI-Deutschland-Chef Benjamin Jacobi suchen Urlauber derzeit gezielt nach vertrauten Sonnenzielen. Die hauseigene Airline Tuifly ermöglicht es dem Konzern in dieser Situation, die Kapazitäten flexibel an die Nachfrage anzupassen und gleichzeitig die Kontrolle über die gesamte Reisekette zu behalten. Allein Spanien wird wöchentlich mit über 220 Flügen bedient.

Prognose steht trotz Kursverlusten

An der Börse spiegelt sich dieser operative Optimismus bislang kaum wider. Mit einem Schlusskurs von 6,57 Euro am Freitag hat das Papier seit Jahresanfang 26,42 Prozent an Wert verloren. Das Management ließ sich von dieser Talfahrt zuletzt allerdings nicht beirren. Erst Mitte März bekräftigte TUI auf einer Investorenkonferenz die Jahresziele und stellt weiterhin einen Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT) um 7 bis 10 Prozent in Aussicht.

Als strukturellen Vertrauensbeweis plant der Konzern zudem die Rückkehr zur Dividende. Nach Jahren der Sanierung soll zunächst eine Basis-Ausschüttung von 0,10 Euro pro Aktie für 2025 fließen, bevor die Quote ab 2026 auf 10 bis 20 Prozent des bereinigten Gewinns je Aktie steigt.

Konkreter Termin im Mai

Die finanzielle Auswertung dieser Frühjahrsoffensive folgt am 13. Mai 2026 mit der Vorlage der nächsten Quartalszahlen. Bis zu diesem Stichtag dient die tatsächliche Auslastung der neuen April-Kapazitäten als zentraler Frühindikator für das Sommergeschäft. Gleichzeitig behalten Marktbeobachter die geopolitische Lage im Nahen Osten im Blick, da mögliche neue Eskalationen das aktuell robuste Buchungsverhalten schnell eintrüben könnten.

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