Der Halbleiterriese Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) liefert Anlegern derzeit starke Argumente. Nach einem Kurssprung von 5 Prozent in der vergangenen Woche stellt sich angesichts der jüngsten Umsatzdaten nur eine Frage: Kann die Produktion mit der explosiven Nachfrage Schritt halten? Die Januar-Zahlen deuten darauf hin, dass der KI-Boom für den Auftragsfertiger gerade erst richtig Fahrt aufnimmt.

Prognosen pulverisiert

Der Umsatzsprung von 37 Prozent im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat ist ein klares Statement. Damit übertrifft TSMC deutlich das eigene Wachstumsziel von 30 Prozent, das erst im Januar für das Gesamtjahr ausgegeben wurde.

Treibende Kraft hinter dieser Dynamik ist der ungebrochene Bedarf an KI-Infrastruktur. Vor allem die fortschrittliche 3-Nanometer-Fertigung sowie die anlaufende 2-Nanometer-Produktion sorgen für volle Auftragsbücher. Der monatliche Anstieg um fast 37 Prozent belegt, dass die Kunden – allen voran Nvidia – händeringend nach Kapazitäten für Hochleistungschips suchen.

Investitionsoffensive läuft

Um diese Nachfrage zu bedienen, fährt das Management die Kapazitäten massiv nach oben. Folgende Schritte unterstreichen die Zuversicht des Konzerns:

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  • Massive Ausgaben: Die geplanten Investitionen (CapEx) für 2026 steigen auf 52 bis 56 Milliarden US-Dollar – ein Plus von mindestens 25 Prozent gegenüber 2025.
  • Technologieführerschaft: Die 2-Nanometer-Chips gingen Anfang 2026 in die Massenproduktion; der 1,6-Nanometer-Prozess (A16) befindet sich bereits in der Entwicklung.
  • Packaging-Kapazität: Der Ausbau des "Advanced Packaging" wird forciert, da diese Technologie für das Stapeln moderner KI-Beschleuniger unerlässlich ist.

Auch geografisch stellt sich TSMC breiter auf, um geopolitische Risiken zu minimieren. In Japan investiert das Unternehmen rund 17 Milliarden US-Dollar in den Standort Kumamoto für die 3-Nanometer-Fertigung. In den USA summieren sich die Zusagen für Werke in Arizona und Forschungseinrichtungen auf mittlerweile 165 Milliarden US-Dollar.

Konkurrenz abgehängt

Die dominante Marktstellung erlaubt es den Taiwanesen inzwischen, an der Preisschraube zu drehen. Für 5-Nanometer-Chips und fortschrittlichere Nodes bereitet das Unternehmen Preiserhöhungen vor, die ab 2026 greifen sollen. Da Wettbewerber wie Samsung und Intel bei Spitzentechnologien kaum mithalten können, fehlt den Kunden oft eine echte Alternative.

Dies spiegelt sich auch im direkten Vergleich wider: Während die TSMC-Aktie letzte Woche 5 Prozent zulegte und auch Ausrüster wie Applied Materials (+10,1 Prozent) glänzten, geriet Intel mit einem Minus von 7,5 Prozent unter die Räder.

Mit einem Kursplus von über 20 Prozent seit Jahresbeginn und einer Marktkapitalisierung von fast 1,9 Billionen US-Dollar sind die Erwartungen hoch gesteckt. Ob der Halbleiterriese die operative Marge trotz der hohen Investitionskosten stabil halten kann, wird sich spätestens am 16. April zeigen, wenn die detaillierten Quartalszahlen veröffentlicht werden.

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