TotalEnergies setzt für das Jahr 2026 auf finanzielle Disziplin und drosselt das Tempo bei den Aktienrückkäufen deutlich. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds mit sinkenden Ölpreisen lieferte der Konzern für 2025 solide Ergebnisse und hebt die Dividende für seine Aktionäre an. Doch warum tritt das Management bei den Rückkäufen nun so deutlich auf die Bremse?

  • Dividende 2025: Erhöhung um 5,6 % auf 3,40 Euro pro Aktie.
  • Aktienrückkäufe Q1 2026: Senkung auf 750 Millionen US-Dollar (Viertelquartal: 1,5 Milliarden).
  • Jahresergebnis 2025: Bereinigter Nettogewinn von 15,6 Milliarden US-Dollar.
  • Produktionsziel 2026: Steigerung der Gesamtenergieproduktion um 5 %.

Fokus auf Bilanzstabilität

Der Rückgang der Ölpreise um 15 % im vergangenen Jahr hinterließ Spuren in der gesamten Branche. Während europäische Wettbewerber wie Shell und BP ebenfalls mit schwächeren Quartalszahlen kämpften, konnte TotalEnergies den Cashflow-Rückgang durch ein starkes Wachstum in der Upstream-Produktion auf 7 % begrenzen. Die Produktion stieg 2025 um 3,9 % und übertraf damit die eigenen Zielvorgaben.

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Um die Verschuldung in einem Umfeld niedrigerer Rohstoffpreise unter Kontrolle zu halten, halbiert das Unternehmen die Aktienrückkäufe im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal. Für das Gesamtjahr plant der Konzern einen Zielkorridor zwischen 3 und 6 Milliarden US-Dollar. Diese vorsichtige Kapitalallokation soll die finanzielle Widerstandsfähigkeit stärken und die Bilanz stabilisieren.

Investitionen und geopolitische Risiken

Gleichzeitig investiert der Konzern massiv in den Ausbau seines Portfolios. Von den geplanten 15 Milliarden US-Dollar an Nettoinvestitionen für 2026 sollen rund 3 Milliarden in den Bereich Elektrizität fließen. Das Ziel ist eine Steigerung der Gesamtenergieproduktion um 5 %, wobei die klassische Öl- und Gasförderung um etwa 3 % wachsen soll.

Ein Unsicherheitsfaktor bleibt das Engagement in Russland. Angesichts möglicher EU-Importverbote für russisches Flüssigerdgas (LNG) prüft TotalEnergies einen Ausstieg aus dem Yamal-Projekt. In den Niederlanden hat das Unternehmen zudem die operative Kontrolle über die Zeeland-Raffinerie übernommen. Diese temporäre Vereinbarung sichert den Betrieb und die Versorgung, bis der bisherige Partner Lukoil einen Käufer für seine Anteile gefunden hat.

Am 29. Mai 2026 entscheidet die Hauptversammlung über den Vorschlag, die Schlussdividende für 2025 auf 0,85 Euro pro Aktie festzusetzen. Damit würde die Gesamtausschüttung planmäßig steigen, während das Unternehmen die weitere Entwicklung der Weltmarktpreise für Rohöl als entscheidenden Faktor für die künftigen Rückkäufe im Blick behält.

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