Ripple und sein Stablecoin RLUSD erhalten Rückenwind von einer der weltweit größten Kryptobörsen. Binance hat die Integration von Ripple USD auf dem XRP-Netzwerk abgeschlossen und ermöglicht nun direkte Einzahlungen über das XRP Ledger. Parallel dazu expandiert Ripple im Nahen Osten und verstärkt die Partnerschaft mit der Zand Bank in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Direkter Zugang über das XRP Ledger

Laut Berichten mehrerer Krypto-Medien können Nutzer den Stablecoin nun nativ über das XRP Ledger (XRPL) transferieren, ohne auf Brückenlösungen angewiesen zu sein. Das erhöht die Transaktionseffizienz und stärkt die Position von RLUSD als regulierten, unternehmenstauglichen Stablecoin. Ripple positioniert RLUSD gezielt als Alternative zu etablierten Größen wie USDC und USDT.

Die Integration bei Binance dürfte die Liquidität und Reichweite des Stablecoins deutlich erhöhen. Binance zählt zu den volumenstärksten Handelsplätzen weltweit – ein direkter Zugang über XRPL macht RLUSD für institutionelle und private Nutzer gleichermaßen interessanter.

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Expansion im Nahen Osten

Parallel zur Binance-Integration vertieft Ripple seine Zusammenarbeit mit der Zand Bank in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Partnerschaft zielt auf neue Stablecoin-Initiativen und grenzüberschreitende Liquiditätslösungen ab. Die VAE gelten als kryptofreundliche Jurisdiktion mit klaren regulatorischen Rahmenbedingungen – ein strategisch wichtiger Markt für Ripple.

Technologiedebatte um XRP

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt das XRP-Ökosystem durch Äußerungen von David Schwartz, der als CTO Emeritus von Ripple bezeichnet wird. Schwartz charakterisierte Bitcoin kürzlich als „technologische Sackgasse" und verwies auf die funktionale Skalierbarkeit des XRP Ledgers. Die Aussage entfachte eine Debatte über die langfristige Tragfähigkeit von Proof-of-Work- versus Konsens-basierten Netzwerken.

Kurs unter Druck

Trotz der positiven Infrastruktur-Nachrichten zeigt sich XRP im Chart schwach. Der Token notiert aktuell bei rund 1,38 US-Dollar und verlor in den letzten 24 Stunden etwa 1,5 Prozent. Auf Monatssicht summiert sich das Minus auf über 32 Prozent. Das tägliche Handelsvolumen liegt bei über 3 Milliarden US-Dollar, was auf anhaltendes Marktinteresse hindeutet – die Investoren reagieren allerdings zurückhaltend auf die jüngsten Entwicklungen.

Die Diskrepanz zwischen technologischen Fortschritten und Kursentwicklung zeigt: Infrastruktur-Meilensteine allein reichen derzeit nicht aus, um nachhaltige Kursimpulse zu setzen. Ob die erweiterte RLUSD-Nutzung mittelfristig zu höherer XRP-Nachfrage führt, bleibt abzuwarten.

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