TKMS Aktie: VW-Poker zündet!
Die Aktie des U-Boot-Bauers ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) legte am Freitag einen fulminanten Auftritt hin und schoss um knapp fünf Prozent nach oben. Auslöser war ein Bericht über eine potenzielle Großkooperation mit Volkswagen im Bereich maritimer Antriebstechnologie. Während Marktbeobachter von möglichen Synergien zwischen TKMS und der VW-Tochter MAN Energy Solutions sprechen, fehlt bislang jede offizielle Bestätigung. Dennoch reichte die Fantasie aus, um die Aktie über eine entscheidende Chartmarke zu hieven.
Spekulationen treiben Handelsvolumen an
Die Gerüchte fokussieren sich auf eine Zusammenarbeit im Bereich der maritimen Antriebstechnologie. Konkret könnten die U-Boot-Expertise von TKMS und das Know-how von MAN Energy Solutions gebündelt werden. Für TKMS würde ein solcher Deal bedeuten: breitere technologische Basis und bessere Wettbewerbsposition gegenüber internationalen Konkurrenten.
Die wichtigsten Fakten zur aktuellen Situation:
- Kurssprung um 4,8 Prozent auf 69,40 Euro am Freitag
- Handelsvolumen zog spürbar an – institutionelles Interesse erkennbar
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 91,10 Euro: noch 24 Prozent
- Keine offizielle Stellungnahme von TKMS oder VW am Wochenende
Das gesteigerte Handelsvolumen deutet darauf hin, dass institutionelle Investoren die Story ernst nehmen. Ob zu Recht, wird sich zeigen müssen.
Charttechnisch: Ausbruch über 68,50 Euro
Neben der fundamentalen Fantasie lieferte die Aktie ein klares technisches Signal. Der Sprung über die Widerstandsmarke von 68,50 Euro bestätigt die jüngste Bodenbildung und vergrößert den Abstand zur 50-Tage-Linie bei rund 68,19 Euro. Der dynamische Anstieg mit Schlusskurs nahe dem Tageshoch spricht für Nachhaltigkeit.
Seit dem Allzeithoch von 107 Euro am IPO-Tag im Oktober 2025 hatte die Aktie deutlich korrigiert. Der Abwärtstrend scheint nun gebrochen. Charttechniker blicken auf den Bereich um 74 Euro als nächstes Ziel, sofern sich die VW-Gerüchte konkretisieren.
Starke operative Basis
Die Kursrallye trifft auf ein solides Fundament. Am 22. Dezember 2025 stieg TKMS per Fast Entry in den MDax auf – ein Katalysator für institutionelle Zuflüsse. Im Dezember präsentierte das Unternehmen zudem starke Quartalszahlen und verwies auf prall gefüllte Auftragsbücher, insbesondere durch neue NATO-Bestellungen aus Europa.
Die Abspaltung von Thyssenkrupp im Herbst 2025, bei der der Mutterkonzern 51 Prozent behielt, wurde zunächst volatil aufgenommen. Doch die operative Entwicklung im vierten Quartal stärkte das Vertrauen der Investoren merklich.
Für Montag, den 5. Januar, erwarten Anleger eine mögliche Ad-hoc-Meldung zu den VW-Gerüchten. Bestätigt sich die Kooperation, könnte die 80-Euro-Marke ins Visier rücken. Erweisen sich die Berichte jedoch als substanzlos, droht ein Rücksetzer zur 50-Tage-Linie. Die Nachrichtenlage am Montagmorgen wird richtungsweisend sein.
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