Der Marineschiffbauer aus Kiel steht vor einem möglichen Durchbruch: Neue Details zu einem U-Boot-Großauftrag aus Kanada treiben die Aktie an. Das Unternehmen punktet mit einem umfassenden Industriepaket – und könnte damit den Wettbewerb für sich entscheiden.

Die wichtigsten Fakten:
- TKMS bewirbt sich aktiv um kanadischen Milliarden-Auftrag für neue U-Boote
- Strategie: Umfassendes Industriepaket statt reiner Liefervertrag
- Fertigung soll zunächst in Deutschland erfolgen
- Aktie nähert sich wieder der 100-Euro-Marke
- Hauptversammlung am 27. Februar 2026 als nächster Termin

Industriepaket als Trumpfkarte

TKMS setzt im Rennen um den kanadischen Auftrag auf mehr als nur Schiffslieferungen. Berichten zufolge bietet das Unternehmen der Regierung in Ottawa ein umfassendes Industriepaket an. Die U-Boote würden demnach zunächst in den deutschen Werften gebaut. Diese Strategie könnte entscheidend sein: Viele internationale Aufträge scheitern nicht an der technischen Expertise, sondern an fehlenden Zusagen für lokale Wertschöpfung und Know-how-Transfer.

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Ein Auftragserfolg würde die Produktionskapazitäten für Jahre auslasten. TKMS verfügt bereits über einen prall gefüllten Auftragsbestand – der Kanada-Deal würde diese Basis weiter stärken.

Rüstungsboom als Rückenwind

Der Marineschiffbauer profitiert vom globalen Trend steigender Verteidigungsbudgets. Geopolitische Spannungen haben bei westlichen Staaten zu einem Umdenken in der Sicherheitspolitik geführt. Als einer der führenden Anbieter nicht-nuklearer U-Boote steht TKMS auf mehreren Interessentenlisten.

Die eigenständige Bewertung seit der Abspaltung von Thyssenkrupp im Jahr 2025 ermöglicht Anlegern erstmals einen direkten Zugang zum Marineschiffbau-Geschäft. Die Kursentwicklung der vergangenen Monate reflektiert die hohen Wachstumserwartungen der Investoren.

Chartmarke als nächstes Ziel

Aus technischer Sicht hat die Aktie den kurzfristigen Korrekturtrend verlassen. Das Überwinden der 100-Euro-Schwelle könnte weitere Käufer anlocken. Das Allzeithoch vom Börsengang bei über 107 Euro rückt damit wieder in Reichweite. Jede Neuigkeit zum kanadischen Vergabeprozess dürfte für Bewegung sorgen.

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