Tilray Aktie: Schritte im Getränkemarkt
Tilray treibt die Diversifizierung weiter voran. Im Mittelpunkt steht der Ausbau des US-Getränkegeschäfts, während die Aktie zugleich im Spannungsfeld eines traditionell schwankungsanfälligen Cannabis-Sektors bleibt. Was bringen die jüngsten operativen Meldungen am Ende konkret für die Erlösbasis?
- Illinois-Deal: Breckenridge Distillery arbeitet künftig in Illinois mit Romano Beverage als Distributor zusammen.
- Auszeichnung in Deutschland: CC Pharma wurde als eines der „TOP 100“-innovativsten Unternehmen Deutschlands gewürdigt.
- Letzte Zahlen: Q2 (Geschäftsjahr 2026) mit Rekord-Umsatz von rund 217,5 Mio. US-Dollar und Nettoverlust von 43,5 Mio. US-Dollar (gegenüber Vorjahr deutlich reduziert).
Distribution als Hebel in den USA
Am Mittwoch bestätigte das Unternehmen: Die Tilray-Tochter Breckenridge Distillery hat Romano Beverage als Vertriebspartner für Illinois benannt. Ziel ist es, die Verfügbarkeit des Craft-Spirits-Portfolios in einem wichtigen US-Markt auszuweiten.
Der Schritt passt zur Strategie, zusätzliche Erlösquellen jenseits von Cannabis aufzubauen. Entscheidend wird dabei sein, ob auf den Illinois-Vertrag weitere Vereinbarungen folgen und die Präsenz der Alkoholmarken im Handel spürbar zunimmt.
Europa: Anerkennung für CC Pharma
Ebenfalls am Mittwoch erhielt die deutsche Tochter CC Pharma eine Auszeichnung als eines der „TOP 100“ innovativsten Unternehmen in Deutschland. Gewürdigt wird damit die Rolle des medizinischen Distributionsgeschäfts im europäischen Pharmamarkt.
Operativ ist das vor allem ein Signal, dass Tilray neben den US-Konsumgütern auch den europäischen Medizin- und Distributionsbereich weiter sichtbar positioniert.
Zahlen: Rekordumsatz, Verlust schrumpft
Die jüngsten operativen Updates kommen kurz nach den Quartalszahlen: Am 8. Januar meldete Tilray für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Rekord-Nettoumsatz von rund 217,5 Mio. US-Dollar, etwa 3% mehr als im Vorjahr.
Unterm Strich stand ein Nettoverlust von 43,5 Mio. US-Dollar. Im Jahresvergleich entspricht das einer Verbesserung um 49%, was auf Fortschritte beim Kostenmanagement hindeutet.
Zum Wochenend-Ausklang bleibt jedoch auch der Sektor im Blick: Ein am Samstag veröffentlichter Rückblick von AOL/GOBankingRates griff Tilray als Beispiel im Kontext von Langfrist-Risiken und der Historie stark gehypter Aktien auf.
Wenn die Börsen in der neuen Woche wieder öffnen, dürfte der Fokus darauf liegen, ob Tilray im Getränkegeschäft weitere Expansionssignale liefert und wie sich der Titel nach dem dichten Nachrichtenfluss kurzfristig einordnet.
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