Thyssenkrupp Aktie: Rothe Erde vor Verkauf?
Der Konzernumbau geht weiter: Thyssenkrupp prüft laut Unternehmenskreisen den Verkauf der traditionsreichen Wälzlager-Tochter Rothe Erde. Die Nachricht, die am Freitag über die Nachrichtenagentur dpa-AFX bekannt wurde, unterstreicht die strategische Neuausrichtung des Industriekonzerns. Während eine offizielle Bestätigung noch aussteht, dürfte die Meldung zu Wochenbeginn für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen.
Die wichtigsten Fakten:
- Thyssenkrupp prüft Verkauf von Rothe Erde laut Unternehmenskreisen
- Rothe Erde ist führender Hersteller von Großwälzlagern für Windenergie und Maschinenbau
- Keine Details zu Zeitplan oder potenziellen Käufern bekannt
- Aktie schloss am Freitag bei 11,31 Euro, Plus von 3,33 Prozent
- Hauptversammlung am 30. Januar könnte Klarheit bringen
Was Rothe Erde für den Konzern bedeutet
Bei Rothe Erde handelt es sich um einen Spezialisten für Großwälzlager und nahtlos gewalzte Ringe, die in der Windenergie, im Maschinenbau und der Fördertechnik zum Einsatz kommen. Ein Verkauf dieser Sparte würde die Fokussierung auf Kerngeschäfte vorantreiben und das komplexe Konzernportfolio weiter verschlanken.
Die Marktreaktion blieb zunächst verhalten. Die Aktie hatte bereits vor Bekanntwerden der Meldung einen positiven Handelstag verzeichnet und notiert aktuell rund 17 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt.
Baustein der Transformation
Die mögliche Veräußerung fügt sich nahtlos in die übergeordnete Strategie ein. Vorstandschef Miguel López treibt den Umbau zu einer "Finanzholding" voran, bei der die einzelnen Geschäftsbereiche mehr Eigenständigkeit erhalten. Die erfolgreiche Veräußerung der Aufzugssparte hatte bereits gezeigt, wie der Konzern durch Portfolio-Bereinigung die Bilanz stärken kann.
Analysten werden nun bewerten müssen, welchen Beitrag Rothe Erde zum Konzernergebnis leistet und welcher Verkaufspreis realistisch wäre. Die freigesetzten Mittel könnten in wachstumsstärkere Bereiche fließen oder den Schuldenabbau beschleunigen.
Hauptversammlung könnte Klarheit schaffen
Am 30. Januar steht die ordentliche Hauptversammlung an. Möglicherweise äußert sich der Vorstand dort zu den strategischen Plänen für Rothe Erde. Bis zu einer offiziellen Stellungnahme bleibt die Meldung eine auf Kreisen basierende Information.
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