Ein potentieller Milliardenauftrag aus Down Under könnte die Wende für den angeschlagenen Industriekonzern bedeuten. Die Wasserstoff-Tochter Thyssenkrupp Nucera wurde als bevorzugter Lieferant für ein gigantisches Projekt zur Produktion von grünem Wasserstoff ausgewählt – ein Deal, der die gesamte Transformationsstory des Konzerns auf eine neue Stufe heben könnte. Doch kann dieser Hoffnungsschimmer wirklich die tiefen Probleme im Stahlgeschäft überstrahlen?

Nucera schlägt zu: 1,4-Gigawatt-Monster geplant

Die Dimensionen des australischen Projekts sind beeindruckend. Thyssenkrupp Nucera soll Elektrolyseure mit einer Gesamtleistung von 1,4 Gigawatt liefern – eine Anlage, die darauf ausgelegt ist, jährlich Millionen Tonnen "grünes" Eisen zu produzieren. Das Projekt befindet sich zwar noch in der frühen Planungsphase, doch die Auswahl als bevorzugter Lieferant unterstreicht die technologische Führungsposition des deutschen Unternehmens im globalen Wasserstoffmarkt.

Die Eckdaten im Überblick:

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Auftragsgeber: Australisches Unternehmen (Namen noch nicht genannt)
Projektumfang: Elektrolyse-Leistung von 1,4 Gigawatt
Ziel: Produktion von dekarbonisiertem "grünem" Eisen
Status: Bevorzugter Lieferant ausgewählt
Phase: Frühe Projektplanung

Hoffnungsträger gegen Stahlkrise

Während Thyssenkrupp weiterhin mit der schmerzhaften Restrukturierung seines traditionellen Stahlgeschäfts kämpft, liefert die Nucera-Tochter genau den Beweis, den der Markt für die Transformationsstrategie brauchte. Die beeindruckende Jahresentwicklung von über 125% zeigt: Anleger setzen bereits auf den Wandel vom klassischen Stahlkonzern zum Technologieunternehmen.

Kann dieser Strategieschwenk tatsächlich funktionieren? Die Abhängigkeit vom volatilen und krisengebeutelten Stahlmarkt bleibt das zentrale Problem. Konjunkturelle Zyklen und globale Handelskonflikte setzen der Kernsparte nach wie vor zu. Der Nucera-Erfolg bedeutet jedoch eine wichtige Diversifizierung der Umsatzströme.

Markt reagiert: Transformation nimmt Fahrt auf

Mit einem aktuellen Kurs von 9,03 Euro liegt die Aktie zwar 20% unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 11,32 Euro, doch die fundamentale Story hat sich gewandelt. Der potentielle Australien-Deal nährt die Hoffnung, dass die Erträge aus den Zukunftsgeschäftsfeldern die Belastungen aus dem Stahlbereich langfristig kompensieren können.

Die hohe Volatilität von über 45% spiegelt dabei die Unsicherheit der Anleger wider: Gelingt die Transformation oder bleiben die neuen Geschäftsfelder nur ein Tropfen auf den heißen Stein?

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