The Trade Desk steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Während im Hintergrund eine potenziell gewaltige Partnerschaft mit OpenAI verhandelt wird, bremsen operative Rückschläge die Euphorie. Ein prominenter Werbegigant rät Kunden ab, und das Umsatzwachstum kühlt spürbar ab.

Verhandlungen mit OpenAI

Marktberichten zufolge befindet sich das Unternehmen in fortgeschrittenen Gesprächen mit OpenAI. Ziel ist es, den Werbeverkauf für die generativen KI-Plattformen rund um ChatGPT zu übernehmen. Ein erfolgreicher Abschluss würde The Trade Desk als zentralen Infrastrukturanbieter im aufstrebenden Markt für KI-gestützte Werbung positionieren.

Parallel dazu treibt das Management die Automatisierung der eigenen Plattform voran. Die Anfang 2026 eingeführte Funktion zur KI-gesteuerten Gebotsoptimierung soll manuelle Eingriffe minimieren und die Rendite für Werbekunden messbar steigern.

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Gegenwind von Agenturen

Diesen technologischen Fortschritten stehen handfeste operative Hürden gegenüber. Der globale Werbegigant Publicis Groupe hat nach einer internen Prüfung der Plattformkomplexität einigen Kunden von der Nutzung abgeraten. Diese Entwicklung fällt in eine Phase spürbar nachlassender Dynamik. Nach einem Umsatzplus von 14 Prozent im Vorjahr rechnet das Management für das erste Quartal 2026 nur noch mit einem Wachstum von rund 10 Prozent auf bis zu 679 Millionen US-Dollar.

Die Zurückhaltung der Werbetreibenden resultiert auch aus makroökonomischem Druck und gestiegenen Energiekosten. Diese Gemengelage drückte den Aktienkurs zuletzt bis auf 18,48 Euro und damit exakt auf das aktuelle 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursverlust mittlerweile auf über 42 Prozent.

Blick auf die Bewertung

Einige Analysten sehen in dem massiven Preisrückgang eine Einstiegschance. Das Unternehmen wird aktuell mit einem deutlich niedrigeren Gewinnvielfachen gehandelt als der breite Markt. Als langfristige Stützen gelten die hohe Akzeptanz des Identitätsstandards UID2 sowie das neue Betriebssystem Ventura OS für vernetztes Fernsehen. Gleichzeitig wächst der Konkurrenzdruck durch Amazons eigene Werbeplattform.

Konkrete Einblicke in die operative Entwicklung und den Stand des potenziellen OpenAI-Deals liefert das Management voraussichtlich in der ersten Maihälfte mit den Zahlen zum abgelaufenen Quartal.

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