Die Trade Desk-Aktie hat turbulente Monate hinter sich. Ein Absturz von fast 140 auf rund 38 Dollar hat die Bewertung drastisch verändert. Analysten sehen darin eine Chance – doch der Weg zurück ist steinig.

Bewertung auf neuem Niveau

Die entscheidende Veränderung zeigt sich in den Bewertungskennzahlen. Das Forward-KGV liegt aktuell bei 18 – ein drastischer Rückgang gegenüber den Vorjahren, als das Unternehmen mit Multiples jenseits der 50 oder gar 100 gehandelt wurde. Für ein Technologieunternehmen mit intakter Marktposition ist das ein ungewöhnlich niedriges Niveau.

Analysten werten diese Neubewertung als potenzielle Einstiegsgelegenheit. Die Aktie hat den Übergang vom hochbewerteten Wachstumswert zum Value-Play vollzogen. Die Frage ist, ob dahinter eine überverkaufte Qualitätsaktie steckt oder strukturelle Probleme im Geschäftsmodell.

Was für eine Erholung spricht

Mehrere Faktoren könnten 2026 eine Trendwende einleiten. Analysten rechnen mit einer Beschleunigung des Umsatzwachstums, nachdem 2025 enttäuschend verlief. Zudem dürften einfachere Vergleichszahlen helfen – die Verzerrungen durch politische Werbeausgaben im Vorjahr fallen weg.

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Risiken bleiben bestehen

Trotz attraktiver Bewertung stufen Beobachter die Aktie als "riskantes Recovery-Play" ein. Der Wettbewerbsdruck durch die sogenannten Walled Gardens nimmt zu, und bisher fehlen konkrete Beweise für eine nachhaltige Geschäftserholung.

Die Aktie notiert bei 37,68 Dollar – knapp über dem 52-Wochen-Tief von 30,80 Dollar. Die Volatilität bleibt mit annualisierten 58,77 Prozent hoch. Für langfristig orientierte Anleger könnte die niedrige Bewertung eine Chance darstellen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Management seine Wachstumsversprechen in harten Zahlen untermauern kann.

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