Ein möglicher Werbe-Deal mit dem KI-Giganten OpenAI sorgt für frischen Wind bei The Trade Desk. Während das Unternehmen zuletzt mit verlangsamtem Wachstum und einem Streit mit großen Werbeagenturen zu kämpfen hatte, rückt nun eine lukrative Platzierung in ChatGPT in den Fokus. Gleichzeitig sendet die Chefetage mit einem massiven Aktienkauf ein deutliches Signal an den Markt.

Lukrative KI-Partnerschaft

Marktberichten zufolge befindet sich das Unternehmen in frühen Verhandlungen mit OpenAI. Ziel ist es, Werbeanzeigen in den kostenlosen und "Go"-Versionen von ChatGPT zu platzieren, das mittlerweile rund 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer verzeichnet. Für The Trade Desk käme diese Partnerschaft zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Zuletzt hatte sich das Umsatzwachstum im Schlussquartal 2025 auf 14 Prozent verlangsamt. Analysten werten den potenziellen Deal daher als wichtigen Impulsgeber für künftige Erlöse, auch wenn OpenAI parallel an einer eigenen Werbetechnologie arbeitet.

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Flankiert wird die aufkeimende KI-Fantasie von auffälligen Insideraktivitäten. CEO Jeff Green erwarb kürzlich Aktien im Wert von rund 148 Millionen US-Dollar. Marktbeobachter interpretieren diesen Schritt als klaren Vertrauensbeweis in die langfristige Strategie, zumal das makroökonomische Umfeld angespannt bleibt. Um diese Herausforderungen besser zu meistern, holt sich das Unternehmen zudem Drew Vollero in den Verwaltungsrat. Der ehemalige Finanzchef von Reddit und Snap soll mit seiner Expertise bei der Navigation durch verschobene Werbebudgets helfen.

Altlasten bremsen die Erholung

Trotz der positiven Nachrichtenlage schwebt weiterhin eine Wolke der Unsicherheit über dem Titel. Auslöser sind laufende Wirtschaftsprüfungen durch die Großagenturen Publicis und Omnicom, die Gebührentransparenz und Vertragsbedingungen hinterfragen. The Trade Desk weist Vorwürfe überhöhter Abrechnungen strikt zurück und spricht von vertraglichen Differenzen rund um Datenschutzprotokolle. Diese Belastungsfaktoren spiegeln sich deutlich im Chartbild wider: Nach einem schwachen Jahresstart mit einem Minus von gut 40 Prozent seit Januar notierte die Aktie gestern bei 19,20 Euro und damit nur knapp über ihrem frischen 52-Wochen-Tief.

Der nächste wichtige Termin für Investoren ist der 13. Mai 2026. An diesem Tag präsentiert das Management die Zahlen für das erste Quartal. Der Markt rechnet aktuell mit einem Umsatz von rund 678,95 Millionen US-Dollar, was einem moderaten Wachstum von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. Analysten erwarten von dem Termin vor allem handfeste Details zum Stand der Agenturbeziehungen sowie ein konkretes Update zu den Verhandlungen mit OpenAI.

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