The Trade Desk stand monatelang unter massivem Verkaufsdruck, getrieben von Sorgen über sinkendes Wachstum. Doch nun kehrt die Zuversicht schlagartig zurück: Berichte über eine potenzielle Partnerschaft mit OpenAI und ein gigantischer Aktienkauf durch den CEO sorgten diese Woche für eine Kursexplosion. Ist das der Startschuss für eine nachhaltige Erholung oder nur ein kurzes Aufbäumen?

Vertrauensbeweis in Millionenhöhe

Der stärkste Treiber für die jüngste Euphorie ist CEO Jeff Green persönlich. Laut aktuellen Meldungen kaufte der Firmengründer 6 Millionen Aktien im Wert von über 151 Millionen US-Dollar. Es ist sein erster Kauf am offenen Markt seit Jahren und ein deutliches Signal an die Zweifler.

Dieser massive Insider-Deal trifft zeitlich mit Spekulationen über eine wegweisende Kooperation zusammen. Medienberichten zufolge befindet sich The Trade Desk in frühen Gesprächen mit OpenAI. Ziel ist es offenbar, Werbung auf ChatGPT zu verkaufen. Für den Werbe-Technologie-Spezialisten wäre dies ein strategisch wichtiger Schritt, um sich im KI-Zeitalter gegen Konkurrenten zu behaupten und Zugang zu neuem Inventar zu erhalten.

Wachstumssorgen drückten den Kurs

Die positiven Nachrichten waren dringend nötig. Die Aktie hatte in den vergangenen zwölf Monaten massiv an Wert verloren. Auslöser war vor allem die Angst vor einer deutlichen Wachstumsverlangsamung. Während das Unternehmen vor einem Jahr noch Wachstumsraten von über 20 Prozent verzeichnete, stellte das Management für das erste Quartal 2026 zuletzt nur noch ein Umsatzplus von rund 10 Prozent in Aussicht.

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Auch der Vergleich mit der Konkurrenz schmerzte: Amazon steigerte seine Werbeeinnahmen im vierten Quartal 2025 um 23 Prozent, während The Trade Desk im gleichen Zeitraum nur um 14 Prozent wuchs. Marktbeobachter werteten dies als Zeichen, dass die großen Plattformen Marktanteile gewinnen könnten.

Solide Bilanz als Basis

Trotz der verhaltenen Wachstumsprognose steht das Unternehmen finanziell stabil da. The Trade Desk ist schuldenfrei und erwirtschaftet hohe Cashflows. Im vergangenen Jahr nutzte das Management die niedrigen Kurse bereits für Aktienrückkäufe im Volumen von rund 1,4 Milliarden Dollar.

Der jüngste Kursrutsch drückte die Bewertung zudem auf ein Niveau, das im historischen Vergleich moderat erscheint. Mit dem aktuellen Abstand von rund 67 Prozent zum 52-Wochen-Hoch bietet das Papier rein rechnerisch erhebliches Aufholpotenzial, sofern das operative Geschäft wieder an Fahrt gewinnt.

Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird nun sein, ob aus den Gesprächen mit OpenAI ein konkreter kommerzieller Deal entsteht. Das Unternehmen muss beweisen, dass es sein Umsatzwachstum wieder in den mittleren zweistelligen Bereich beschleunigen kann, um das neu gewonnene Vertrauen der Anleger zu rechtfertigen.

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