The Trade Desk Aktie: Bewährungsprobe
The Trade Desk kämpft um Vertrauen. Nach einem Kurssturz von 73% innerhalb eines Jahres blicken Investoren gespannt auf die Frage, ob das Unternehmen seine führende Rolle in der digitalen Werbetechnologie verteidigen kann. Am Montag senkte Guggenheim das Kursziel von 55 auf 50 US-Dollar – bestätigte aber gleichzeitig die Kaufempfehlung. Die Botschaft: Die Aktie ist günstig, doch der Weg zurück wird steinig.
Drei Hausaufgaben für 2026
Guggenheim benennt klar, was The Trade Desk liefern muss, um die Trendwende zu schaffen. Erstens: Das Umsatzwachstum muss die Konsenserwartung von 16% deutlich übertreffen. Zweitens: Die Kommunikation mit Investoren braucht nachvollziehbare Kennzahlen statt komplizierter Plattform-Erklärungen. Drittens: Entweder die internationale Expansion oder die OpenPath-Initiative müssen als Wachstumstreiber durchstarten.
Der Hintergrund: The Trade Desk handelt mittlerweile mit einem Bewertungsabschlag gegenüber Wettbewerbern – eine ungewohnte Situation für ein Unternehmen, das lange Premium-Multiplikatoren rechtfertigte. Die Konkurrenz durch Amazon und Google verschärft sich spürbar, während gleichzeitig drei neue Führungskräfte (CFO, COO, Chief Revenue Officer) die strategische Ausrichtung prägen.
Operative Stärke trifft auf Vertrauenskrise
Die Ironie der Situation: Das operative Geschäft läuft solide. Im dritten Quartal 2025 steigerte The Trade Desk den Umsatz um 18% auf 739 Millionen US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 43%, die Kundenbindung zum elften Mal in Folge über 95%. Für das Schlussquartal prognostizierte das Management 840 Millionen US-Dollar Umsatz.
Der Markt honorierte diese Zahlen nicht – zu groß sind die Zweifel an der mittelfristigen Wettbewerbsfähigkeit. Die Bewertung fiel von über 60-fachem auf rund 42-faches Ergebnis. Das KGV liegt deutlich unter dem historischen Schnitt, während der S&P 500 im gleichen Zeitraum 13% zulegte.
Analysten uneins über Kurspotenzial
Die Einschätzungen reichen von 34 bis 145 US-Dollar – eine außergewöhnliche Spanne, die die Unsicherheit widerspiegelt. Während Truist Securities mit einem Kursziel von 85 US-Dollar optimistisch bleibt, reduzierte Jefferies das Ziel von 50 auf 40 US-Dollar bei neutraler Einstufung. Der Konsens liegt bei etwa 74 US-Dollar, was 96% Aufwärtspotenzial bedeuten würde.
Anleger fokussieren sich nun auf die Quartalszahlen Anfang Februar 2026. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen konkrete Fortschritte bei der Kokai-Plattform vorweisen und die Guidance für 2026 überzeugen kann. Technisch muss die Aktie zunächst den 50-Tage-Durchschnitt bei 41,93 US-Dollar zurückerobern, um eine nachhaltige Erholung zu signalisieren.
The Trade Desk-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue The Trade Desk-Analyse vom 06. Januar liefert die Antwort:
Die neusten The Trade Desk-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für The Trade Desk-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 06. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
The Trade Desk: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








