Die geplante Expansion in den Pharmasektor nimmt Form an. Mit der Genehmigung durch das Bundeskartellamt hat The Platform Group eine entscheidende regulatorische Hürde für den Kauf der AEP GmbH genommen. Damit rückt der Abschluss der Transaktion in greifbare Nähe.

Die vollständige Integration des Alzenauer Pharmagroßhändlers AEP soll das Portfolio des Konzerns, der bereits in 26 Branchen aktiv ist, strategisch ergänzen. Nachdem die kartellrechtliche Freigabe nun vorliegt, konzentriert sich die Geschäftsführung auf die Erfüllung der verbleibenden vertraglichen Bedingungen.

Strategische Finanzierung und Marktlage

Die Finanzierung des Zukaufs erfolgt über eine Kombination aus Eigenmitteln und Fremdkapital. Dabei setzt das Management auf Instrumente mit Laufzeiten zwischen drei und fünf Jahren, die sowohl auf Ebene der Tochtergesellschaft als auch im Konzern selbst angesiedelt sind. Genaue Details zur finalen Struktur sollen zeitnah kommuniziert werden.

An der Börse spiegelte sich der operative Fortschritt zuletzt kaum wider. Die Aktie notierte am Dienstag bei 3,00 Euro und damit deutlich unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 3,93 Euro. Analysten bewerten den Expansionskurs zwar grundsätzlich als Wachstumstreiber, verweisen jedoch auf die zunehmende operative Komplexität des breit aufgestellten Plattform-Modells.

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Fokus auf den Geschäftsbericht

Investoren warten nun auf tiefergehende Einblicke in die Rentabilität des vergangenen Jahres. Für 2025 meldete das Unternehmen vorläufige Umsatzerlöse von 728 Millionen Euro bei einem bereinigten EBITDA von 55 Millionen Euro.

Wichtige Termine im Überblick:
- 22. April 2026: Vorlage des vollständigen Jahresabschlusses 2025
- 31. Mai 2026: Angestrebtes Closing der AEP-Übernahme

Am 22. April wird die Qualität der Erträge im Mittelpunkt stehen. Marktbeobachter achten dabei insbesondere auf die Entwicklung des Cash Conversion Cycle und des Working Capital, um die Nachhaltigkeit der jüngsten Zukäufe zu bewerten.

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