Tesla Aktie: Spannung vor Zahlen
Anleger des E-Auto-Pioniers blicken auf eine entscheidende Woche. Während Elon Musk auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die Zukunft des autonomen Fahrens beschwört, drückt die Realität auf die Stimmung: BYD hat Tesla als größten E-Auto-Hersteller der Welt abgelöst. Nun richten sich alle Augen auf die anstehenden Quartalszahlen – können sie das Ruder nach den jüngsten Kursverlusten herumreißen?
Autonomes Fahren macht Hoffnung
Ein zentraler Hoffnungsträger für eine mögliche Erholung ist die Technologie für autonomes Fahren. CEO Elon Musk skizzierte in Davos Pläne für eine baldige Zulassung der "Full Self-Driving"-Software (FSD) in Europa und China sowie den breiten Einsatz von Robotaxis in den USA. Berichte über den Start fahrerloser Fahrten in Austin – ohne Sicherheitsüberwachung an Bord – untermauern diese Ambitionen und sorgten am Donnerstag bereits für ein Kursplus von 4 Prozent. Investoren werten dies als technologischen Fortschritt, der neue Einnahmequellen erschließen könnte.
BYD übernimmt die Spitze
Doch die Zukunftsvisionen werden von der harten Wettbewerbsrealität gedämpft. Die Auslieferungszahlen für das Gesamtjahr 2025 markieren eine historische Wachablösung: Der chinesische Konkurrent BYD hat Tesla als weltweit größten Hersteller von batterieelektrischen Fahrzeugen verdrängt. Diese Entwicklung sowie Berichte über ein verlangsamtes Auslieferungswachstum bei Tesla belasten die Stimmung. Der Kurs der Aktie spiegelt diese Sorgen wider und verzeichnete auf 30-Tage-Sicht einen Rückgang von knapp 18 Prozent.
Finanzdaten im Fokus
In diesem gemischten Umfeld liegt der Fokus nun voll auf den fundametalen Kennzahlen. Marktteilnehmer warten gespannt auf den Quartalsbericht in dieser Woche, um Klarheit über Gewinnmargen und Auslieferungsprognosen zu erhalten. Zudem sorgen Gerüchte über ein mögliches Ende des Autopilot-Features für Verunsicherung. Technisch interessant: Ab heute, dem 26. Januar 2026, startet an der Nasdaq der Handel mit neuen kurzfristigen Optionen, was die kurzfristige Volatilität des Titels weiter beeinflussen dürfte.
Nach dem deutlichen Abstand zum 52-Wochen-Hoch von über 19 Prozent steht die Aktie an einem Scheideweg. Die anstehende Bilanzvorlage muss beweisen, ob die Robotaxi-Fantasie durch solide Geschäftsahlen gestützt werden kann oder ob der Verlust der Marktführerschaft tiefere Spuren in der Bewertung hinterlässt.
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