Takkt blickt auf ein tiefrotes Jahr 2025 zurück und streicht die Dividende komplett. Das Marktumfeld bleibt schwierig. Dennoch setzt das Management alles auf eine neue Organisationsstruktur, in der Analysten eine erhebliche Chance für den stark gefallenen Kurs sehen.

Die finalen Zahlen für 2025 verdeutlichen die Schwere der konjunkturellen Eintrübung. Ein Nettoverlust von rund 120 Millionen Euro und eine auf 3,8 Prozent eingebrochene EBITDA-Marge zeugen von der schwachen Industrienachfrage in Europa. Um die finanzielle Stabilität für den Konzernumbau zu wahren, setzt die Verwaltung die Dividende vollständig aus. Für den einst verlässlichen Dividendenzahler markiert dies einen tiefen Einschnitt.

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Analysten sehen Potenzial

Trotz dieser Bilanz bleibt die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) optimistisch. Die Analysten bestätigten ihr „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 5,30 Euro. Angesichts des Schlusskurses vom Freitag bei 2,52 Euro signalisiert dies ein erhebliches Aufwärtspotenzial. Ein wichtiger Stützpfeiler für diese Zuversicht ist der positive Free Cashflow von 10,3 Millionen Euro, der trotz der operativen Verluste erzielt wurde.

Die Aktie verlor auf Jahressicht rund 70 Prozent an Wert. Mit einem RSI-Wert von 23,3 gilt der Titel technisch als überverkauft. Anleger hoffen nun, dass das Papier in der Nähe des 52-Wochen-Tiefs von 2,32 Euro einen stabilen Boden findet.

Strategie für die Wende

Mit dem Programm „TAKKT Forward“ will das Unternehmen die Profitabilität zurückgewinnen. Zentrale Funktionen werden künftig gebündelt, um die Kostenbasis dauerhaft zu senken. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management mit einer organischen Umsatzentwicklung zwischen minus 7 und plus 3 Prozent. Während das erste Quartal noch schwierig verlaufen dürfte, wird für die zweite Jahreshälfte eine schrittweise Stabilisierung erwartet.

Am 30. April 2026 wird Takkt die erste Quartalsmitteilung vorlegen. Diese Daten werden zeigen, wie schnell die eingeleiteten Effizienzmaßnahmen im operativen Geschäft erste Früchte tragen und ob die angestrebte Rückkehr zu Margen von über 8 Prozent realistisch bleibt.

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