Symrise verzeichnet im ersten Quartal ein solides Umsatzwachstum von 4,2 Prozent und bekräftigt seine ehrgeizigen Ziele. Kann der Duftstoffhersteller seine Pläne umsetzen?

Symrise hat die Zahlen für das erste Quartal vorgelegt und zeigt ein solides, wenn auch nicht berauschendes Wachstum. Der Duft- und Geschmackstoffhersteller meldete einen Umsatz von knapp 1,32 Milliarden Euro. Doch was bedeutet das nach einem eher durchwachsenen Vorjahr für die zukünftige Richtung der Aktie?

Organisch, also bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie Währungseffekte, legten die Erlöse um 4,2 Prozent zu. Das lag leicht über den Erwartungen einiger Analysten. Treiber waren vor allem höhere Absatzmengen und eine anhaltend stabile Nachfrage in beiden Geschäftsbereichen.

Wachstumstreiber im Detail

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Besonders das Segment Geschmack, Ernährung & Gesundheit konnte mit einem organischen Zuwachs von 5,9 Prozent überzeugen. Etwas verhaltener zeigte sich der Bereich Duft & Pflege, der organisch um 1,7 Prozent zulegte. Unterm Strich steht ein nominales Umsatzplus von rund 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Blick nach vorn: Ehrgeizige Ziele bestätigt?

Trotz des moderaten Wachstums zum Jahresauftakt hält das Management an seinen Zielen fest. Sowohl die Prognose für das laufende Jahr als auch die mittelfristigen Ambitionen bis 2028 wurden bekräftigt. Symrise will weiterhin stärker wachsen als der Gesamtmarkt, dessen jährliches Wachstum auf 3 bis 4 Prozent geschätzt wird.

Konkret peilt das Unternehmen für 2025 weiterhin ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 7 Prozent an. Die operative Marge (EBITDA) soll bei rund 21 Prozent liegen. Bis 2028 soll das organische Wachstum im Schnitt ebenfalls zwischen 5 und 7 Prozent jährlich betragen, die EBITDA-Marge soll dann in einer Spanne von 21 bis 23 Prozent landen.

Strategische Weichenstellung voraus?

Spannend dürften auch die kommenden Quartale werden. Das Unternehmen hat angekündigt, über die strategische Überprüfung seiner Chemieproduktionsaktivitäten zu informieren. Hier könnten also möglicherweise Weichen für die Zukunft gestellt werden. Vorerst bleibt festzuhalten: Der Start ins Jahr ist geglückt, die Ziele stehen – nun muss Symrise liefern.

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