Symrise Aktie: Insider kaufen
Wenn Manager nach frischen Jahreszahlen selbst zugreifen, schauen Anleger genau hin. Bei Symrise gab es gleich zwei gemeldete Zukäufe aus Vorstand und Aufsichtsrat – kurz nachdem der Konzern neben der 2025er-Bilanz auch ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt hat. Was steckt operativ hinter diesem Timing?
Pflichtmeldungen: Käufe über Tradegate
Aus den veröffentlichten Directors’-Dealings geht hervor: Aufsichtsratsmitglied Michael König erwarb am 4. März Aktien im Gegenwert von 96.704,96 Euro. Einen Tag später folgte Vorstandsmitglied Dr. Stephanie Coßmann mit Käufen über 29.850,54 Euro.
Am Markt lief die Woche dagegen eher zäh: Der Schlusskurs am Freitag lag bei 72,38 Euro. Auf Sicht von sieben Tagen steht ein Minus von 5,93% zu Buche. Der Kurs liegt zudem leicht unter dem 50-Tage-Durchschnitt (73,10 Euro). Auffällig: Der RSI (14 Tage) notiert bei 27,5 und signalisiert damit eine deutlich überverkaufte Lage.
Zahlen 2025: Operativ stabil, Nettoergebnis belastet
Operativ zeigt Symrise ein solides Bild. Das bereinigte EBITDA stieg 2025 um rund 5% auf 1,08 Milliarden Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf 21,9%.
Beim Umsatz trennt sich die Story in zwei Teile: Organisch legten die Erlöse um 2,8% zu. Auf berichteter Basis ging der Umsatz jedoch um 1,4% auf 4,93 Milliarden Euro zurück – negative Währungseffekte drückten hier auf die Darstellung.
Deutlich härter traf es den Konzerngewinn: Er fiel um 48% auf rund 249 Millionen Euro. Hauptgrund waren einmalige Wertberichtigungen, darunter eine Abschreibung auf das zum Verkauf stehende Terpengeschäft (148 Millionen Euro) sowie eine Wertminderung auf die Beteiligung an Swedencare (150 Millionen Euro).
Rückkauf, neue Einheit, Ausblick 2026
Parallel zur Bilanz kündigte Symrise ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 400 Millionen Euro an. Außerdem soll eine neue Geschäftseinheit „Care & Wellness“ aufgebaut werden.
Für 2026 erwartet der Vorstand ein organisches Wachstum von 2,0 bis 4,0 Prozent. Als Einflussfaktoren nennt das Unternehmen globale Nachfrageentwicklungen, mögliche Zollrisiken und geopolitische Faktoren. Auf der anstehenden Hauptversammlung soll zudem eine Dividende von 1,25 Euro je Aktie vorgeschlagen werden.
Unterm Strich bleibt damit ein klares Bild: Operativ verbessert Symrise die Marge, während das Nettoergebnis 2025 vor allem durch Sondereffekte gedrückt wurde – und genau in diesem Umfeld meldet die Führungsspitze eigene Käufe.
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