Während der Krypto-Markt von extremer Angst geprägt ist, rückt die Strategy-Aktie in den Fokus eines neuartigen Finanzprodukts. Strive und Tuttle Capital Management haben bei der US-Börsenaufsicht SEC einen ETF beantragt, der gezielt auf die Vorzugsaktien von Unternehmen mit großen Bitcoin-Reserven setzt. Damit versuchen institutionelle Akteure erstmals, die massiven Krypto-Bilanzen abseits direkter Käufe für regelmäßige Renditen zu nutzen.

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Fokus auf Vorzugsaktien

Der geplante "T-Strive Digital Credit ETF" unterscheidet sich grundlegend von klassischen Spot-Fonds. Anstatt die digitale Währung direkt zu halten, zielt das Vehikel auf stetige monatliche Einnahmen durch Investitionen in die Kapitalstruktur sogenannter Bitcoin-Treasury-Firmen ab. Strategy wird in dem am Montag eingereichten Antrag explizit als Hauptziel für das Portfolio genannt. Die Initiatoren orientieren sich bei ihrer Strategie an bestehenden Produkten, die in der Vergangenheit Renditen von über 12 Prozent erzielen konnten.

Reserven wachsen, Kurs fällt

Das Interesse der Fondsmanager kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Strategy auf einem gewaltigen Berg von 762.099 Bitcoin sitzt. Das entspricht einem aktuellen Gegenwert von rund 51 Milliarden US-Dollar. Interessanterweise legte das Unternehmen in der vergangenen Woche erstmals seit Dezember 2025 eine Pause bei seinen regelmäßigen Zukäufen ein und verzichtete parallel auf die Ausgabe neuer Aktien. Am Aktienmarkt spiegelt sich der enorme Krypto-Bestand derzeit in einer schwachen Performance wider. Der Titel notiert aktuell bei 102,55 Euro und hat damit auf Sicht von zwölf Monaten gut 61 Prozent an Wert verloren.

Schwieriges Marktumfeld

Die Zurückhaltung der Anleger lässt sich durch das angespannte Makroumfeld erklären. Der Branchenindikator "Fear & Greed Index" signalisiert mit einem Wert von 12 extreme Angst im Sektor, begleitet von Kapitalabflüssen aus US-Spot-ETFs in Höhe von über 170 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig steigt die Bitcoin-Dominanz auf über 58 Prozent, was auf eine Umschichtung von kleineren Projekten in den Marktführer hindeutet. Marktbeobachter richten ihren Blick nun auf die wichtige Unterstützungslinie des Basiswerts bei 64.000 US-Dollar. Ein Bruch dieser Marke dürfte die Bewertung der neuen aktienbasierten Derivate, die sich gerade im Zulassungsprozess befinden, unmittelbar beeinflussen.

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