Dreizehn Wochen in Folge hatte Strategy Woche für Woche Bitcoin zugekauft — dann die Pause. In der Woche bis zum 29. März erwarb das Unternehmen erstmals seit Ende Dezember keine einzige Münze. Das lässt aufhorchen.

Dabei ist der Kontext entscheidend: Der Schritt kommt nur wenige Tage nach der Ankündigung, insgesamt 42 Milliarden Dollar über die Ausgabe von Stammaktien und Vorzugsaktien einzusammeln. Je 21 Milliarden Dollar entfallen auf beide Instrumentenkategorien. Offenbar nutzte das Unternehmen die vergangene Woche, um diese neue Finanzierungsstruktur zu platzieren — statt frisches Kapital direkt in Bitcoin zu lenken. Auch Aktienverkäufe über das laufende ATM-Programm fanden in diesem Zeitraum nicht statt.

Trotz der Pause ist der Bitcoin-Bestand eindrucksvoll: Aktuell hält Strategy rund 762.099 Bitcoin, erworben zu einem Gesamtpreis von etwa 57,69 Milliarden Dollar — das entspricht einem Durchschnittspreis von rund 75.694 Dollar je Coin.

13 Wochen, 90.831 Bitcoin

Der nun unterbrochene Kaufzyklus war bemerkenswert: Zwischen Ende Dezember und Ende März hatte Strategy in 13 aufeinanderfolgenden Wochen insgesamt gut 90.831 Bitcoin angehäuft. Allein in den vergangenen 30 Tagen waren es rund 45.000 BTC — der höchste 30-Tages-Wert seit April 2025. Während andere Unternehmen ihre Bitcoin-Käufe merklich zurückfuhren, dominierte Strategy das Geschehen auf der Nachfrageseite regelrecht.

Analysten bleiben trotz der Pause optimistisch: Bernstein bestätigte das Outperform-Rating mit einem Kursziel von 450 Dollar. Texas Capital Securities startete die Abdeckung der Aktie neu mit einer Kaufempfehlung und einem Ziel von 200 Dollar.

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Direktor trennt sich von Anteilen

Parallel dazu meldet das Unternehmen eine Transaktion aus dem Insiderbereich: Direktor Jarrod M. Patten verkaufte am 26. März 700 Aktien zu je 137,37 Dollar — Gesamterlös knapp 96.000 Dollar. Gleichzeitig übte er Optionen zum Kauf von 700 Aktien zum Preis von 18,65 Dollar je Stück aus, was angesichts des damaligen Kursniveaus einem erheblichen Gewinn entspricht. Nach beiden Transaktionen hält Patten direkt 28.000 Aktien.

Der aktuelle Kurs von rund 121 Dollar liegt deutlich unter dem Verkaufspreis des Direktors von Ende März — ein Rückgang von etwa 12 Prozent innerhalb einer Woche. Über die vergangenen 52 Wochen schwankte die Aktie zwischen 104 Dollar und 457 Dollar, was die ausgeprägte Volatilität des Titels unterstreicht.

Die Kaufpause dürfte ein vorübergehendes Phänomen sein — die neue Kapitalstruktur über 42 Milliarden Dollar legt nahe, dass strategisch Pulver trocken gehalten wird, um künftig wieder zuzugreifen.

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