Strategy Aktie: Klage beigelegt, Käufe pausiert
Strategy hat am Montag eine neue 8-K-Meldung eingereicht — und gleich zwei bemerkenswerte Neuigkeiten offenbart: Zum zweiten Mal in Folge wurden keine Bitcoin gekauft, und ein seit Mitte 2025 laufender Aktionärsrechtsstreit wurde beigelegt.
Kaufstopp und Klageende
Die zweite Kaufpause in Folge fällt in eine Phase erheblichen Kursdrucks. Die Aktie notiert aktuell rund 19 Prozent unter dem Stand zu Jahresbeginn und weit unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts. Zum Vergleich: Strategy hält derzeit rund 762.099 Bitcoin zu einem durchschnittlichen Einstandspreis von etwa 75.694 US-Dollar — deutlich über dem aktuellen Bitcoin-Kurs von unter 67.000 Dollar.
Parallel dazu wurde ein Aktionärsstreit vor dem Delaware Chancery Court beigelegt. Kläger hatten vorgeworfen, dass Stammaktionäre bei einer Änderung der 8,00%igen Series-A-Vorzugsaktie unrechtmäßig kein Stimmrecht erhalten hätten. Strategy bestreitet weiterhin jegliches Fehlverhalten, zahlt jedoch 550.000 US-Dollar für die Anwaltskosten der Gegenseite. Die formelle Bestätigung der Satzungsänderung soll auf der nächsten Hauptversammlung nachgeholt werden.
Wachsende Fixkosten, Insider-Verkäufe
Einen Tag nach der 8-K-Einreichung werden am 31. März Dividenden auf sämtliche Vorzugsaktienklassen fällig — darunter 2,50 Dollar je Anteil auf STRF und STRD sowie 2,00 Dollar auf STRK. Die jährlichen Dividendenverpflichtungen übersteigen inzwischen eine Milliarde US-Dollar, da das ausstehende Vorzugskapital die Marke von zehn Milliarden Dollar überschritten hat.
Hinzu kommen Insider-Transaktionen, die Aufmerksamkeit erregen. Boardmitglied Jarrod Patten verkaufte am 26. März 700 Aktien für rund 96.000 Dollar — Anteile, die er aus einer Option von 2016 erworben hatte. CEO Le Phong veräußerte am 24. März 3.299 Aktien, ausdrücklich zur Deckung von Steuerverbindlichkeiten aus im März vesteten Restricted Stock Units.
Quartalszahlen am 4. Mai
Der nächste konkrete Termin ist der 4. Mai 2026, wenn Strategy seine Quartalsergebnisse vorlegt. Bis dahin richtet sich der Blick vor allem darauf, ob das ATM-Programm zur Aktienausgabe wieder aufgenommen wird — und ob Strategy bei einem möglichen Bitcoin-Kursanstieg erneut in den Kaufmodus schaltet.
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