Obwohl die Papiere von Strategy seit Monaten unter Druck stehen, rufen Analysten nun ein massives Aufwärtspotenzial aus. Das Investmenthaus Bernstein sieht den Tiefpunkt des jüngsten Krypto-Bärenmarktes als überwunden an und stützt sich dabei auf ein neuartiges Finanzierungsmodell des Unternehmens. Während der Aktienkurs schwächelt, treibt Strategy seine aggressive Akkumulation des digitalen Assets unbeeindruckt voran.

Fokus auf das Finanzierungsmodell

Ein zentraler Pfeiler für den Optimismus der Bernstein-Experten sind die sogenannten STRC-Vorzugsaktien. Strategy positioniert dieses Instrument als digitale Kreditalternative mit einer monatlichen Bardividende von aktuell 11,5 Prozent. Dieses Modell macht das Unternehmen bei der Kapitalbeschaffung unabhängiger von kurzfristigen Preisschwankungen am Kryptomarkt.

Institutionelle Investoren wie BlackRock und VanEck halten bereits rund 23 Prozent der ausstehenden STRC-Papiere. Allein im laufenden Jahr sammelte das Unternehmen auf diesem Weg 2,1 Milliarden US-Dollar ein, um weitere Zukäufe zu tätigen. Das monatliche Handelsvolumen dieser Papiere verzeichnete zuletzt ein deutliches Wachstum, was die steigende Akzeptanz bei institutionellen Anlegern unterstreicht.

Aggressive Zukäufe im Bärenmarkt

Entgegen den Erwartungen einiger Marktbeobachter, die mit Verkäufen gerechnet hatten, nutzte Strategy die jüngste Marktschwäche für eine massive Aufstockung. Mit dem Erwerb von knapp 90.000 weiteren Bitcoin verzeichnete das Unternehmen das zweitgrößte Kaufquartal seit Beginn dieser Strategie im Jahr 2020. Der Gesamtbestand wuchs damit auf über 760.000 Einheiten an.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Strategy?

Die Analysten von Bernstein gehen davon aus, dass die Kryptowährung ihren zyklischen Boden gefunden hat. Sie prognostizieren einen Anstieg auf 150.000 US-Dollar bis Ende 2026, angetrieben durch ETF-Zuflüsse und geopolitische Faktoren.

Diskrepanz zur Kursentwicklung

An der Börse spiegelt sich diese Zuversicht derzeit allerdings kaum wider. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 116,05 Euro notiert der Titel weiterhin deutlich unter seinen langfristigen Trendlinien. Der Abstand zum viel beachteten 200-Tage-Durchschnitt beläuft sich auf beachtliche 46 Prozent.

Diese technische Schwäche verdeutlicht die anhaltende Vorsicht vieler Anleger. Auch unter Experten herrscht keine Einigkeit: Während Bernstein extrem bullisch agiert und auch der allgemeine Analystenkonsens positiv ausfällt, warnt die Standard Chartered Bank vor einem weiteren Preisverfall der Kryptowährung auf bis zu 50.000 US-Dollar.

Die gegensätzlichen Analystenmeinungen und die anhaltende Kursschwäche unterstreichen den binären Charakter dieses Investments. Die zukünftige Bewertung des Unternehmens bleibt trotz der innovativen STRC-Finanzierung untrennbar an die nächste größere Richtungsentscheidung des zugrundeliegenden Krypto-Assets gebunden.

Strategy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Strategy-Analyse vom 27. März liefert die Antwort:

Die neusten Strategy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Strategy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Strategy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...