Bertrandt setzt auf operative Disziplin. Während das Management sein Ergebnisoptimierungsprogramm „Fit for Future“ vorantreibt und die Jahresprognose bestätigt, reagiert der Kapitalmarkt skeptisch. Mit einem Schlusskurs von 14,78 Euro markierte das Papier am Donnerstag ein neues 52-Wochen-Tief.

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Effizienz gegen Projektflaute

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 zeigte sich ein zweigeteiltes Bild. Die Profitabilität zog zwar an, jedoch blieb die Gesamtleistung hinter dem Vorjahr zurück. Hauptgrund für die verhaltene Dynamik ist die niedrige Auslastung, da Kunden wichtige Projektentscheidungen zuletzt immer wieder aufschoben. Erst gegen Ende des Quartals verzeichnete Bertrandt einen verbesserten Auftragseingang, was Hoffnung auf eine Stabilisierung im weiteren Jahresverlauf macht.

Diversifizierung als Langfrist-Ziel

Um die Abhängigkeit von der schwankungsanfälligen Automobilbranche zu verringern, forciert das Unternehmen den Umbau des Portfolios. Bis 2027 soll der Anteil des Nicht-Automobil-Geschäfts auf 25 Prozent steigen. Aktuell belastet die Unsicherheit in den Kernmärkten jedoch schwer: Allein in den letzten 30 Tagen verlor die Aktie rund 24,4 Prozent an Wert. Das Management reagiert darauf mit zusätzlichen Kostensenkungsmaßnahmen, um die operative Stabilität zu sichern.

Die bekräftigte Prognose für das Gesamtjahr 2025/2026 sieht einen moderaten Anstieg der Gesamtleistung und eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor. Ob diese Ziele trotz der verzögerten Projekte erreichbar sind, wird der kommende Bericht zum zweiten Quartal zeigen. Anleger werden hier besonders auf die Entwicklung der Kapazitätsauslastung achten.

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