Für die Strabag geht es "Down Under": Der Kauf der australischen Georgiou Group ist unter Dach und Fach, es fließen 140 Mio. Euro. Der finale Kaufvertrag zur 100-Prozent-Übernahme der auf Straßen- und Infrastrukturprojekte spezialisierten Firma wurde am Montag unterzeichnet, teilte der börsennotierte Konzern in Wien mit. Das Closing wird fürs erste Quartal 2025 erwartet. Der Strabag-Aufsichtsrat und das australische Foreign Investment Review Board haben bereits zugestimmt.

Die Georgiou Group hat ihre Wurzeln und ihren Sitz im westaustralischen Perth und weitere Niederlassungen etwa in Sydney und Darwin, heißt es auf der Homepage. Dort finden sich auch derzeit laufende Straßenbauprojekte im Wert von mehreren hundert Millionen australischen Dollar. Die Firma ist auf Straßen- und Infrastrukturbau spezialisiert und erwirtschaftet mit 875 Mitarbeitenden jährlich rund 1,3 Mrd. australische Dollar (rund 800 Mio. Euro) Umsatz.

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Der Kauf werde "durch eigene liquide Mittel finanziert", hatte die Strabag im Dezember mitgeteilt. Für eine langfristig sichere Geschäftsentwicklung müsse die Strabag auch außerhalb Europas aktiv werden "und Australien erfüllt dabei alle Rahmenbedingungen, die uns wichtig sind: Gesunder Finanzhaushalt, rechtliche Stabilität, hohe Compliance-Standards", sagte Strabag-CEO Klemens Haselsteiner als der Kauf angekündigt worden war.

phs/ivn

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 WEB   http://www.strabag.com

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