Steyr Motors legt testierte Zahlen für 2025 vor – und setzt für 2026 deutlich höhere Ziele. Neben zweistelligem Wachstum sticht vor allem ein hoher Auftragsbestand heraus, der bis 2030 reichen soll. Kann das Unternehmen den Sprung auf 75 bis 95 Mio. Euro Umsatz schon 2026 tatsächlich liefern?

2025: Wachstum mit Sondereffekten

Im Geschäftsjahr 2025 stieg der Umsatz um 16,4% auf 48,5 Mio. Euro. Dabei entfielen 19,6 Mio. Euro auf das zivile Segment und 28,8 Mio. Euro auf den Verteidigungsbereich.

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Operativ meldete das Unternehmen ein EBIT von 5,8 Mio. Euro, was einer Marge von 11,9% entspricht. Bereinigt um einmalige Effekte – genannt werden unter anderem Beratungskosten für M&A-Transaktionen sowie kapitalmarktbezogene Sondereffekte – lag die bereinigte EBIT-Marge bei 14,5%. Gleichzeitig verweist Steyr Motors auf projektbezogene Verschiebungen, etwa durch verzögerte Budgetfreigaben staatlicher Institutionen und verschobene Lizenzumsätze.

Auftragsbestand: Visibilität bis 2030

Als zentrales Pfund nennt der Bericht den Auftragsbestand: Festaufträge, Rahmenverträge und unverbindliche Verkaufszusagen summierten sich zum 31. Dezember 2025 auf über 300 Mio. Euro bis Ende 2030. Zusätzlich beziffert Steyr Motors „bislang nicht budgetierte Opportunitäten“ auf mehr als 500 Mio. Euro.

Für weitere Reichweite sollen auch neue Rahmenvereinbarungen sorgen, unter anderem mit Rheinmetall Landsysteme sowie Laborde Products (USA) und weiteren Neukunden in Nordamerika und Asien.

Anfang März meldete Steyr Motors zudem einen erweiterten Rahmenvertrag mit KNDS. Er umfasst die Lieferung von mindestens 500 Motor-Generator-Einheiten und läuft bis 2034. Der Auftrag ist laut Unternehmen Teil von Modernisierungs- und Beschaffungsprogrammen der deutschen Bundesregierung.

2026: Umsatzsprung, Dividende, Expansion

Für 2026 stellt Steyr Motors 75 bis 95 Mio. Euro Umsatz in Aussicht – bei einer EBIT-Marge von mindestens 15%. Als Treiber für das Wachstum 2025 nennt das Management höhere Absatzvolumina sowie Zuwächse im margenstarken Ersatzteil- und Entwicklungsdienstleistungsgeschäft.

Parallel baut das Unternehmen an mehreren Fronten aus: Im Februar wurde eine Vereinbarung zur Übernahme von BUKH A/S (Dänemark) unterzeichnet. Die Transaktion soll im ersten vollständigen Konsolidierungsjahr einen EBIT-steigernden Effekt haben und das Aftermarket-Geschäft stärken. Außerdem plant Steyr Motors mit der modularen M12 Power Unit ein neues Segment in der mobilen Energieerzeugung; der Start der Serienproduktion ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.

Für Aktionäre kommt ein weiterer Punkt hinzu: Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung eine Dividende von 0,25 Euro je dividendenberechtigter Aktie für 2025 vorschlagen. Die ordentliche Hauptversammlung findet am 10. April statt.

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