EnBW forciert die Transformation des Konzerns mit hohem Tempo. Anfang des Jahres punktet das Unternehmen mit neuen Großprojekten und einer Milliarden-Finanzierung für den Ausbau erneuerbarer Energien. Doch wie finanzierbar ist dieser ambitionierte Investitionskurs bis 2030 wirklich?

  • Investitionsvolumen: Bis zu 50 Milliarden Euro bis 2030 geplant.
  • Finanzierung: Erfolgreiche Emission einer grünen Hybridanleihe über 1 Milliarde Euro.
  • Kooperation: Abschluss eines Direktliefervertrags (PPA) mit Google für Offshore-Windstrom.
  • Verbraucher: Preissenkungen für Strom und Gas von bis zu 14 Prozent seit Januar.

Fokus auf Windkraft und Wasserstoff

Ein zentraler Baustein der Strategie ist der Ausbau der Offshore-Windkraft. Mit dem Abschluss eines Power Purchase Agreements (PPA) mit Google sichert sich EnBW einen prominenten Abnehmer für grünen Strom aus der Nordsee. Parallel dazu erweitert das Unternehmen seine Ambitionen im Bereich Wasserstoff. Eine Absichtserklärung mit Partnern wie ACWA Power sieht vor, saudi-arabischen Wasserstoff via Ammoniak-Importen über den Hafen Rostock nach Deutschland zu bringen. Die technische Rückgewinnung vor Ort ist für das Jahr 2030 geplant.

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Auch die Infrastruktur für Elektromobilität wächst weiter. Das Joint Venture Smatrics EnBW plant für das laufende Jahr den Bau von 250 neuen Ultraschnellladepunkten in Österreich. In Deutschland startete bereits im vergangenen Monat der Bau eines neuen Stromdrehkreuzes an der Nordsee, um die Netzkapazitäten für die Energiewende zu stärken.

Rekordinvestitionen belasten und beflügeln

Die finanzielle Dimension des Umbaus ist historisch: Allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres flossen 4,7 Milliarden Euro in das Energiesystem. Trotz dieser massiven Ausgaben bestätigte das Management die Prognose für das operative Ergebnis (Adjusted EBITDA) 2025. Das Ziel bleibt klar definiert: Bis 2030 sollen 80 Prozent des Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Quellen stammen.

Dass der Weg zur Klimaneutralität nicht ohne Hürden verläuft, zeigt das Aus für ein Windpark-Projekt in der Irischen See. EnBW führt das Vorhaben nicht weiter, was Abschreibungen in der Bilanz zur Folge hat. Dennoch scheint die finanzielle Basis durch die jüngste Milliarden-Anleihe vorerst gesichert. Für Privatkunden resultiert die vorausschauende Beschaffungsstrategie zudem in spürbaren Entlastungen: Seit dem 1. Januar profitieren Haushalte von deutlich gesunkenen Tarifen in der Grundversorgung.

Der nächste wichtige Termin für Investoren ist der 25. März. Dann wird EnBW den vollständigen Geschäftsbericht für 2025 vorlegen und detaillierte Einblicke in die Profitabilität der einzelnen Sparten geben.

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