Starbucks setzt trotz eines schwierigen Marktumfelds in Großbritannien auf massives Wachstum. In den nächsten fünf Jahren sollen 500 neue Filialen entstehen, um den Anschluss an die Marktführer zu halten. Während der Umsatz global steigt, bereiten sinkende Margen und ein verfehltes Gewinnziel den Anlegern Sorgen.

Der Kaffeeriese sieht sich im Vereinigten Königreich einem harten Wettbewerb und einer allgemeinen Konsumzurückhaltung gegenüber. Dennoch plant das Management allein für das laufende Geschäftsjahr über 75 neue Standorte. Mit aktuell rund 1.300 Filialen belegt Starbucks in Großbritannien den dritten Platz hinter den Konkurrenten Greggs und Costa Coffee.

Strategiewechsel auf der Insel

Die Expansionspläne werden trotz eines operativen Verlusts von 29,8 Millionen Pfund im britischen Geschäft vorangetrieben. Steigende Kosten und hohe Investitionen in das Filialnetz belasteten zuletzt das Ergebnis. Um die Profitabilität zu steigern, setzt das Unternehmen seit Anfang März 2026 auf ein neues Lizenzmodell. Dieses soll eine gezieltere Standortwahl ermöglichen – vom Drive-thru bis zum klassischen Nachbarschaftscafé.

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Global ist dieser Vorstoß Teil des „Back to Starbucks“-Plans. Insgesamt sollen im Geschäftsjahr 2026 weltweit bis zu 650 neue Standorte eröffnen. Neben dem reinen Wachstum stehen Renovierungen von über 1.000 Cafés im Fokus, um das Kundenerlebnis durch besseren Service und modernisierte Räumlichkeiten wieder attraktiver zu gestalten.

Margendruck belastet die Bilanz

Trotz eines Umsatzplus von sechs Prozent auf 9,9 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2026 blieb die Ertragskraft hinter den Erwartungen zurück. Der Gewinn pro Aktie lag mit 0,56 US-Dollar unter der Analystenprognose von 0,59 US-Dollar. Die operative Marge sank auf neun Prozent, was verdeutlicht, dass die Kosten für den Turnaround und die Expansion derzeit schwer wiegen.

Zusätzlich belasten externe Faktoren wie schwankende Energiepreise die Haushaltsbudgets der Kunden, was die Nachfrage nach Luxusgütern wie Premium-Kaffee dämpft. Die Aktie spiegelt diese Herausforderungen wider und notiert mit 74,95 Euro aktuell deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von über 91 Euro.

Bis zum Geschäftsjahr 2028 strebt Starbucks eine operative Marge von 13,5 bis 15 Prozent an. Die Erreichung dieser Ziele hängt maßgeblich von der effizienten Umsetzung des neuen Lizenzmodells und einer spürbaren Verbesserung der Kundenfrequenz durch die geplanten Service-Investitionen ab.

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