Stadler Rail Aktie: Ruhepause
Nach der Aufregung um internationale Großaufträge und juristische Streitigkeiten ist es ruhiger geworden um Stadler Rail. Doch hinter den Kulissen brodelt es weiter: Die Zusammenarbeit mit Siemens in Dänemark wirft Fragen auf, während im Heimatmarkt Schweiz das Bundesverwaltungsgericht über die Zukunft des SBB-Auftrags entscheidet.
Zwei Baustellen bestimmen die Agenda
Kopenhagen-Projekt mit Tücken: Das Konsortium mit Siemens Mobility soll die S-Bahn-Züge für die dänischen Staatsbahnen liefern. Ein Prestigeprojekt mit vollautomatisierten Systemen – aber auch ein heikles Unterfangen. Denn in der Schweiz treten beide Konzerne als erbitterte Konkurrenten auf. Ob die Kooperation reibungslos funktioniert oder zur Belastung wird, muss sich erst zeigen.
Schweizer Heimspiel ungewiss: Der Rekurs gegen die SBB-Vergabeentscheidung schwebt weiterhin über dem Unternehmen. Der Auftrag für Doppelstockzüge wäre ein wichtiger Anker im Heimatmarkt. Solange das Bundesverwaltungsgericht keine Entscheidung fällt, bleibt Managementkapazität gebunden – Zeit, die an anderer Stelle fehlt.
Die Eckdaten im Überblick:
- Aktie notiert bei 21,04 Euro, rund 19 Prozent unter dem Jahreshoch
- RSI von 36,9 deutet auf erhöhten Verkaufsdruck hin
- Volatilität mit 73 Prozent auf hohem Niveau
Branche zwingt zu Kompromissen
Die europäische Bahnindustrie verändert sich. Nationale Bahnen modernisieren ihre Flotten massiv, verlangen dabei aber zunehmend technologische Partnerschaften. Stadler Rail muss seine Position als unabhängiger Schweizer Qualitätsanbieter mit der Realität internationaler Konsortial-Ausschreibungen in Einklang bringen – ein Spagat, der nicht immer gelingt.
Die Jahresergebnisse im ersten Quartal 2026 werden zeigen, wie sich die jüngsten Auftragserfolge auf Margen und Backlog auswirken. Bis dahin bleibt die Aktie im Wartemodus – geprägt von zwei Unsicherheitsfaktoren, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
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