Deutschlands größte Direktbank öffnet die Tore für Solana weiter. Ab sofort ermöglicht die ING Deutschland ihren Kunden den direkten Erwerb von Solana-ETPs über das klassische Wertpapierdepot. Während der Kurs aktuell unter massivem Druck steht, sendet dieser Schritt ein starkes Signal für die institutionelle Akzeptanz in Europas größter Volkswirtschaft.

Einfacher Zugang über das Depot

Die ING reagiert damit auf die anhaltende Nachfrage nach digitalen Assets und integriert Produkte etablierter Anbieter wie 21Shares, Bitwise und VanEck. Diese Exchange-Traded Products (ETPs) bilden die Preisentwicklung von Solana ab und werden an regulierten Börsen gehandelt.

Für Anleger entfällt durch diese Struktur die technische Hürde der Wallet-Verwaltung und die Sorge um private Schlüssel. Martijn Rozemuller, CEO von VanEck Europa, bezeichnet die Partnerschaft als Möglichkeit, Krypto-Investments dort zu tätigen, wo Anleger bereits aktiv sind: im eigenen Wertpapierdepot.

Ein entscheidendes Detail für deutsche Investoren ist die steuerliche Behandlung. Laut Angaben der ING werden diese physisch besicherten Krypto-Produkte steuerlich oft wie direkt gehaltene Coins behandelt. Das bedeutet konkret: Gewinne können nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr steuerfrei vereinnahmt werden.

Fundamentale Stärke trifft auf Preisschwäche

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Die Integration erfolgt in einer Phase, in der das Netzwerk technisch stabiler denn je erscheint. Berichten zufolge läuft die Blockchain seit über 700 Tagen ohne größere Ausfälle – eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren Jahren. Auch ein kürzlich notwendiges Sicherheitsupdate (v3.0.14) wurde erfolgreich implementiert.

Diese infrastrukturellen Fortschritte stehen jedoch im scharfen Kontrast zur aktuellen Preisentwicklung. Der Token markierte heute bei 96,87 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Tief und verlor auf Wochensicht rund 24 Prozent an Wert. Der Abstand zum Hoch des vergangenen Jahres beträgt mittlerweile fast 60 Prozent.

Institutionelles Interesse wächst

Trotz der kurstechnischen Talfahrt weitet sich das Ökosystem auf institutioneller Ebene aus:
* WisdomTree: Der Vermögensverwalter hat seine tokenisierten Fonds auf Solana ausgeweitet.
* R3: Das Blockchain-Unternehmen plant Solana-native Strukturen für den privaten Kreditmarkt.
* ETF-Zuflüsse: Solana-ETFs verzeichneten zuletzt stärkere Zuflüsse als vergleichbare Ethereum-Produkte in deren Anfangsphase.

Die Einbindung durch eine Großbank wie die ING markiert den Übergang von Krypto-Assets in den regulierten Mainstream-Finanzsektor. Ob diese strukturelle Reifung ausreicht, um den derzeitigen Abwärtstrend am Markt zu brechen, hängt nun maßgeblich von der allgemeinen Marktstimmung und der weiteren Netzwerkstabilität ab.

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