Die Barrick Gold-Aktie hat sich von den jüngsten Turbulenzen erholt und notiert aktuell bei rund 48,37 US-Dollar – ein Plus von etwa 4,2 Prozent gegenüber den Tiefständen der Vorwoche. Verantwortlich für die Stabilisierung ist der Goldpreis, der sich weiterhin auf Rekordniveau hält und zuletzt bei rund 4.622 US-Dollar je Unze notierte. Am Donnerstag, 5. Februar, legt der zweitgrößte Goldproduzent der Welt seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor.

Zahlen im Fokus der Anleger

Bei einem Goldpreis über 4.600 US-Dollar je Unze dürften die Margen deutlich gestiegen sein. Entscheidend wird, ob Barrick die hohen Metallpreise in freien Cashflow umwandeln konnte – trotz gestiegener Inputkosten. Analysten erwarten konkrete Aussagen zur Kapitalallokation und möglichen Aktionärsrückvergütungen.

Drei strategische Weichenstellungen

Neben den Finanzkennzahlen stehen drei operative Themen im Mittelpunkt:

Nordamerika-Börsengang: Barrick plant, seine nordamerikanischen Assets als eigenständiges Unternehmen ("NewCo") an die Börse zu bringen. Investoren erwarten Details zur Governance-Struktur und möglichen Bewertung des abzuspaltenden Geschäfts.

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Mali-Konflikt beigelegt: Ende 2025 einigte sich Barrick mit der malischen Regierung auf eine Zahlung von etwa 438 Millionen US-Dollar, um langjährige Streitigkeiten beizulegen und festgehaltene Mitarbeiter freizubekommen. Der Markt wartet auf die Bestätigung, dass der Loulo-Gounkoto-Komplex wieder im Normalbetrieb läuft.

Führungswechsel: Am 1. März 2026 übernimmt Helen Cai die Position des Chief Financial Officers. Bis dahin präsentiert noch der scheidende CFO Graham Shuttleworth die Quartalszahlen. Der Übergang fällt in eine Phase, in der Barrick grundlegende strategische Entscheidungen trifft.

Ausblick auf die Zahlenvorlage

Die Kombination aus historisch hohen Goldpreisen, der geplanten Abspaltung nordamerikanischer Assets und der bereinigten Mali-Situation könnte Barrick erheblichen Spielraum für Wertschöpfung eröffnen. Am 5. Februar werden die konkreten Zahlen zeigen, wie gut das Management diese Chancen nutzt.

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