Solana steht am heutigen Mittwoch an einem kritischen Punkt. Während der Kurs auf ein neues 52-Wochen-Tief gefallen ist und die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar unterschritten hat, zeichnet die fundamentale Entwicklung ein gegenteiliges Bild. Institutionelle Akteure nutzen die niedrigen Bewertungen offenbar für strategische Investments, während die Netzwerkaktivität neue Höchststände erreicht.

Banken passen Prognosen an

Die britische Großbank Standard Chartered hat in einer aktuellen Analyse ihre kurzfristigen Erwartungen gedämpft, hält aber langfristig an einem optimistischen Szenario fest. Das Kursziel für Ende 2026 wurde von 310 auf 250 US-Dollar gesenkt. Als Begründung führen die Analysten eine notwendige Übergangsphase an: Das Netzwerk wandelt sich derzeit von einem Zentrum für spekulativen Handel hin zu einer dominierenden Infrastruktur für Stablecoin-Mikrozahlungen.

Trotz der kurzfristigen Korrektur bleibt die Bank für das nächste Jahrzehnt positiv gestimmt und hob ihre Prognose für 2030 auf 2.000 US-Dollar an. Der Fokus liegt dabei auf Solanas technologischem Vorteil bei hohen Transaktionsgeschwindigkeiten und niedrigen Kosten, was dem Netzwerk erlauben soll, große Teile des wachsenden Zahlungsmarktes zu erobern.

Institutionelle greifen zu

Ungeachtet der aktuellen Preisschwäche fließt frisches Kapital in das Ökosystem. ParaFi Capital investierte 35 Millionen US-Dollar in Jupiter, den führenden Liquiditäts-Aggregator auf Solana. Bemerkenswert ist dabei nicht nur, dass es sich um die erste externe Kapitalaufnahme für Jupiter handelt, sondern auch die Abwicklung in JupUSD, dem neuen Stablecoin der Plattform. Dieser Schritt unterstreicht das Bestreben, institutionelle Finanzströme stärker im Bereich der Tokenisierung und des On-Chain-Zahlungsverkehrs zu verankern.

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Parallel dazu integriert der Vermögensverwalter WisdomTree traditionelle Finanzmärkte weiter in die Blockchain. Über neue Plattformen macht das Unternehmen seine regulierten tokenisierten Fonds – darunter Geldmarkt- und Aktienprodukte – direkt auf Solana verfügbar. Dies ermöglicht Investoren den Zugriff auf reale Vermögenswerte (Real World Assets) mit der Abwicklungsgeschwindigkeit der Blockchain.

Divergenz zwischen Preis und Nutzung

Während der Solana-Kurs in den letzten sieben Tagen um über 23 Prozent eingebrochen ist, deuten On-Chain-Daten auf eine massive Nutzung hin. Laut Daten von Nansen überstieg die Zahl der täglich aktiven Adressen im Januar 2026 die Marke von 5 Millionen, was einer Verdopplung gegenüber den Vormonaten entspricht und die Konkurrenz deutlich hinter sich lässt.

Auch bei den Zuflüssen in Finanzprodukte zeigt sich eine Entkopplung vom negativen Preistrend. US-Spot-ETFs für Solana verzeichneten im Januar Nettozuflüsse von über 100 Millionen US-Dollar, während andere große Krypto-Assets Abflüsse hinnehmen mussten. Dies deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger die aktuelle Marktschwäche nutzen, um ihre Positionen strategisch auszubauen.

Mit dem für das erste Quartal 2026 geplanten "Alpenglow"-Upgrade steht zudem ein wichtiger technischer Meilenstein bevor. Die Umstellung der Konsensmechanismen soll die Block-Endgültigkeit auf etwa 150 Millisekunden reduzieren und damit die Position des Netzwerks als Basis für schnelle Zahlungssysteme weiter festigen.

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