Solana kämpft mit einem massiven Vertrauensverlust im DeFi-Sektor, der den Kurs spürbar belastet. Während die Blockchain technologisch aufgerüstet wird und Großkunden anlockt, zwingen die finanziellen Folgen eines Hacks gleich mehrere bekannte Projekte zur endgültigen Aufgabe. Anleger stehen vor der Frage: Wie schwer wiegt der Wegfall etablierter Ökosystem-Akteure gegenüber den strategischen Fortschritten im Zahlungsverkehr?

Projekt-Sterben nach Hack

Die Stimmung im Solana-Ökosystem ist getrübt, nachdem die Folgen des Sicherheitsvorfalls vom Januar 2026 nun endgültige Konsequenzen fordern. Damals wurden 261.854 SOL (zu jenem Zeitpunkt rund 27 Millionen US-Dollar) aus der Treasury von Step Finance entwendet. Da die Verluste nicht gedeckt werden konnten, gaben Step Finance sowie die zugehörigen Plattformen SolanaFloor und Remora Markets Ende Februar ihre Schließung bekannt.

Wichtig für die Risikoeinschätzung: Der Angriff zielte nicht auf das Solana-Protokoll selbst, sondern nutzte Schwachstellen in der externen Schlüsselverwaltung. Dennoch drückt das Verschwinden dieser etablierten Dienste auf das Sentiment. Der Kurs der Kryptowährung spiegelt diese Unsicherheit wider und fiel zuletzt um fast 7 Prozent auf 81,52 US-Dollar, womit er sich bedrohlich dem 52-Wochen-Tief von 77,74 US-Dollar nähert.

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Offensive im Zahlungsverkehr

Ungeachtet der Probleme einzelner Projekte treibt die Solana Foundation die Adoption im realen Wirtschaftsverkehr voran. Mit dem Start des Hubs "Solana Payments" unter payments.org soll die Integration von Blockchain-Zahlungen für Unternehmen vereinfacht werden. Die Plattform bietet Entwickler-Tools und einen Echtzeit-Transaktionssimulator, der Tests ohne Kapitaleinsatz ermöglicht.

Dass die Infrastruktur bereits von Schwergewichten wie Visa, PayPal und Stripe genutzt wird, unterstreicht die Relevanz dieser Strategie. Die Netzwerkdaten stützen diesen Kurs: Über 480 Milliarden verarbeitete Transaktionen in den letzten sechs Jahren und ein vierteljährliches Stablecoin-Volumen von zwei Billionen US-Dollar zeugen von einer hohen Nutzung.

Fundamentaldaten kontra Kursverlauf

Trotz des aktuellen Preisverfalls von über 35 Prozent im letzten Monat zeigen die On-Chain-Daten ein anderes Bild. Die Zahl der täglichen aktiven Adressen kletterte Anfang Februar auf 3,78 Millionen, ein Plus von 72 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Auch institutionelle Anleger nutzen die niedrigen Kurse offenbar zum Einstieg: Solana-Spot-ETFs verzeichneten im Februar Nettozuflüsse von über 61 Millionen US-Dollar, während Konkurrenzprodukte auf Ethereum-Basis Abflüsse hinnehmen mussten.

Technologisch richtet sich der Blick nun auf das dritte Quartal 2026. Dann soll das geplante "Alpenglow"-Upgrade die Finalisierung von Transaktionen weiter beschleunigen und die technische Basis des Netzwerks stärken.

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