Bei Solana sorgt gerade weniger der nächste Hype, sondern eine stille Verschiebung im Hintergrund für Gesprächsstoff: Aus Liquid-Staking-Protokollen sind in den vergangenen Monaten große SOL-Mengen abgewandert. Das klingt zunächst nach Verkaufsdruck – doch die On-Chain-Daten zeichnen ein deutlich nüchterneres Bild. Und genau das ist entscheidend für die Einordnung der Lage.

Kein „Flash Unlock“, sondern schleichender Abfluss

Laut einer On-Chain-Auswertung sind rund 10,18 Millionen SOL (umgerechnet etwa 870 Mio. US-Dollar) aus Liquid-Staking-Protokollen abgeflossen. Wichtig dabei: Es handelt sich nicht um ein einzelnes Ereignis oder einen plötzlichen Liquiditätsschock, sondern um einen kumulierten Rückgang seit Juni 2025.

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In den vergangenen acht Monaten sank die in Liquid Staking gebundene SOL-Menge demnach von 45,66 Mio. auf 35,48 Mio. SOL. Marktbeobachter interpretieren das eher als Rotation innerhalb des Ökosystems: Kapital wandert aus passivem Liquid Staking in aktive DeFi-Strategien oder direktes Validator-Staking – statt in einen unmittelbaren Abverkauf.

Der Punkt bleibt trotzdem relevant: Wenn weniger SOL gebunden ist, steigt tendenziell die Menge, die potenziell handelbar wäre. Dass der Abfluss schrittweise verlief, reduziert jedoch das Risiko eines abrupten Preisrutsches.

SOL Strategies liefert Wachstumssignal

Parallel dazu kommt ein anderes Signal aus dem Solana-Umfeld: SOL Strategies Inc. (NASDAQ: STKE) legte am 18. Februar 2026 Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres vor – und meldete deutliches Wachstum.

Die wichtigsten Eckdaten:
- Umsatz +69% gegenüber Vorjahr auf 2,1 Mio. CAD (Quartal bis 31. Dezember 2025)
- Staking-Rewards +120% auf 9.787 SOL
- Corporate-Bestand ausgeweitet auf rund 529.000 SOL (bei Veröffentlichung mit ca. 92,2 Mio. CAD bewertet), nach 139.726 SOL im Vorjahr

Vor allem der stark ausgebaute SOL-Bestand sticht heraus: Das wirkt wie ein langfristig ausgerichteter Aufbau – trotz der Volatilität im Kryptomarkt.

SocialFi-Impuls und stabileres Marktumfeld

Auch auf Protokollseite gibt es neue Impulse: Das dezentrale Projekt Zora hat am 18. Februar seine „Attention Markets“ auf Solana gestartet. Nutzer können dabei Token handeln, die an Internet-Trends und Memes gekoppelt sind – die Märkte werden in SOL bepreist. Die Idee dahinter: „Attention“ wird handelbar gemacht, gestützt durch Solanas hohen Durchsatz und vergleichsweise niedrige Transaktionskosten.

Für den Gesamtmarkt kam zudem ein freundlicheres Signal von institutionellen Produkten: Am 18. Februar verzeichneten Bitcoin-ETFs laut den genannten Daten Nettozuflüsse und drehten damit den negativen Trend des Vortags. Das spricht zumindest dafür, dass die zuvor dominante Vorsicht im Markt etwas nachlässt.

Beim Kursbild bleibt SOL angeschlagen, aber stabil: Der aktuelle Kurs liegt bei 81,82 US-Dollar. Nach Lesart des Quelltexts ist besonders relevant, ob die Zone um 82 US-Dollar als technische Unterstützung hält – dann hätte der Markt mehr Spielraum, die freier werdenden Staking-Bestände „aufzusaugen“ und einen erneuten Anlauf in Richtung 90 US-Dollar zu starten.

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