Lynas Rare Earths Aktie: Irrtümern aufgesessen?
Der australische Seltenerd-Produzent gerät zunehmend in die Defensive. Operative Rückschläge im Werk Kalgoorlie und eine frische Verkaufsempfehlung sorgen für Verunsicherung, während die Aktie wichtige Chartmarken aufgibt. Müssen sich Anleger vor den kommenden Zahlen auf weitere Verluste einstellen?
Analysten sehen Überbewertung
Der Kursrutsch der vergangenen Tage hat die Aktie von der psychologisch wichtigen Marke bei 16,00 AUD entfernt und in den Bereich von 15,05 AUD gedrückt. Dieser Rückgang um rund 5,5 Prozent korrespondiert mit einer neuen Einschätzung des Analysehauses Bell Potter. Die Experten stuften den Titel auf "Sell" herab und begründeten dies mit einer zu hohen Bewertung angesichts der aktuellen Volatilität. Zwar bescheinigen die Analysten Lynas eine strategisch wichtige Position im globalen Sektor, warnen jedoch vor erhöhten Ausführungsrisiken.
Das Bewertungsniveau, gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis, liegt deutlich über dem Durchschnitt des Rohstoffsektors. Diese Prämie wird nun durch konkrete operative Hindernisse auf die Probe gestellt, was einige Marktbeobachter zur Zurückhaltung mahnen lässt, bis sich die Produktionslage stabilisiert.
Stromausfälle bremsen Produktion
Verantwortlich für die skeptische Stimmung sind vor allem anhaltende Probleme bei der Stromversorgung in der Verarbeitungsanlage Kalgoorlie in Westaustralien. Diese Unterbrechungen haben direkte Auswirkungen auf den Output: Die Produktion von Neodym und Praseodym (NdPr), essenzielle Rohstoffe für Permanentmagnete, fiel im zweiten Quartal auf 1.404 Tonnen.
Obwohl das Unternehmen nach Lösungen sucht, um die Abhängigkeit vom externen Stromnetz zu verringern, zwingen die Produktionsausfälle zu einer Anpassung der kurzfristigen Gewinnerwartungen.
Am Donnerstag, den 26. Februar 2026, wird Lynas die Ergebnisse für das erste Halbjahr vorlegen. Dieser Bericht dürfte Klarheit über die finanziellen Folgen der Stromausfälle schaffen und Details zum bevorstehenden Führungswechsel liefern, nachdem CEO Amanda Lacaze ihren Rücktritt zum Ende des Geschäftsjahres angekündigt hat.
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