Solana sendet derzeit extrem widersprüchliche Signale. Während der Kurs spürbar unter Druck steht und Angst den Markt dominiert, eilt das Netzwerk im Hintergrund von einem Rekord zum nächsten. Trotz der aktuellen Kursschwäche kaufen institutionelle Investoren weiter zu, doch ein spezifischer Warnhinweis in den On-Chain-Daten mahnt zur Vorsicht. Das wirft die Frage auf, welche Seite dieses Tauziehen gewinnen wird.

Preiskampf an wichtiger Unterstützung

Der Kryptomarkt präsentiert sich in diesen Januartagen nervös, und Solana bildet hier keine Ausnahme. Mit einem Wochenverlust von rund 12,5 Prozent kämpft der Kurs aktuell im Bereich um 128 US-Dollar um Bodenhaftung. Diese Zone gilt technisch als kritisch: Marktbeobachter identifizieren das Band zwischen 123 und 129 US-Dollar als essenzielle Unterstützungslinie.

Die Stimmung unter kurzfristigen Händlern ist angespannt. Der breite Markt befindet sich im Zustand „Extremer Angst“, und Prognosemärkte deuten auf ein anhaltend bärisches Umfeld hin, wobei einige Akteure bereits Kurse um die 120 US-Dollar ins Spiel bringen.

Warnsignal Liquidität

Ein Blick unter die Haube des Netzwerks offenbart ein gespaltenes Bild. Auf der einen Seite boomt die Nutzung: Die Zahl der aktiven Adressen sprang Mitte Januar um 56 Prozent auf über 27 Millionen, was Solana zur aktivsten Layer-1-Blockchain macht. Doch Analysten verweisen auf eine gefährliche Divergenz.

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Sorgen bereitet der massive Abfluss von Stablecoins. Innerhalb von 30 Tagen sank das Stablecoin-Angebot auf Solana um rund 2,7 Milliarden US-Dollar – ein Rückgang von 17 Prozent. Ein solcher Schwund deutet oft auf sinkende Liquidität hin, was das Netzwerk anfälliger für Volatilität machen könnte.

Institutionen bleiben bullisch

Ungeachtet der Preisschwäche und Liquiditätssorgen positionieren sich große Adressen strategisch langfristig. Das an der Nasdaq gelistete Unternehmen Forward Industries hat seine Bestände jüngst auf fast 7 Millionen SOL aufgestockt. Parallel dazu sorgt das wachsende Interesse der Wall Street für Fantasie: Finanzschwergewichte wie Morgan Stanley haben Anträge für Solana-ETFs eingereicht.

Auch technologisch wird nachgelegt. Das erwartete „Alpenglow“-Upgrade soll die Finalisierungszeiten von Transaktionen drastisch verkürzen und das Netzwerk so für den Hochfrequenzhandel attraktiver machen.

Für Anleger bleibt die Lage kurzfristig delikat. Sollte der Abfluss der Stablecoin-Liquidität nicht gestoppt werden, könnte der Druck auf die Unterstützung bei 120 US-Dollar zunehmen, selbst wenn die langfristige Adoptionskurve intakt bleibt.

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