Für institutionelle Anleger war Staking im Krypto-Sektor bisher oft ein Dilemma: Entweder man kassiert die Rendite und bindet das Kapital, oder man bleibt liquide und verzichtet auf die Erträge. Die Solana Company will diesen Knoten nun durchschlagen. Eine neue Struktur soll es ermöglichen, SOL-Token zu beleihen, ohne auf Staking-Rewards zu verzichten – ein potenzieller Türöffner für großes Kapital.

Liquidität ohne Verzicht

Kern der Neuerung ist eine Kooperation zwischen der Solana Company, der Plattform für digitale Vermögenswerte Anchorage Digital und dem DeFi-Protokoll Kamino. Das Modell zielt darauf ab, die Kapitaleffizienz für institutionelle Investoren deutlich zu steigern.

Bisher mussten Treasury-Abteilungen ihre Token oft "unstaken" oder verkaufen, um an Liquidität zu kommen. Das neue Dreiecks-Modell erlaubt es nun, die SOL-Bestände sicher bei Anchorage Digital zu verwahren und die Staking-Erträge weiterlaufen zu lassen. Gleichzeitig können diese Bestände als Sicherheit genutzt werden, um über das Kamino-Protokoll Kredite aufzunehmen.

Relevanz für den Aktienkurs

Diese Entwicklung ist nicht nur technisch interessant, sondern hat direkten Einfluss auf die Solana Company selbst. Das Unternehmen ist der zweitgrößte börsennotierte Halter von SOL-Token und weist aktuell rund 2,3 Millionen Einheiten in der Bilanz aus. Werkzeuge, die den Nutzen und die Attraktivität von SOL für Großinvestoren steigern, wirken sich somit direkt auf den Vermögenswert des Unternehmens aus.

An der Börse zeigt sich nach einem dramatischen Monat (minus 41,67 % in 30 Tagen) eine erste Stabilisierung. Auf Wochensicht konnte das Papier um 7,81 % zulegen, was Marktbeobachter als Reaktion auf die technologischen Fortschritte werten.

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Strategische Ausweitung

Der Schritt fügt sich in eine breitere Strategie ein, die darauf abzielt, die Solana-Blockchain für die traditionelle Finanzwelt (TradFi) nutzbar zu machen. Auf der Konferenz Consensus in Hong Kong wurde betont, dass die nächste Phase des Netzwerks in der Skalierung globaler Finanzanwendungen liegt.

Dass dies mehr als nur Theorie ist, zeigen jüngste Aktivitäten im Umfeld der Blockchain:
* Die Großbank Citi hat einen Proof-of-Concept zur Tokenisierung traditioneller Finanzinstrumente auf Solana abgeschlossen.
* Eine neue "Bridge" wurde etabliert, um Liquidität von Wrapped Bitcoin (WBTC) aus dem Ethereum-Netzwerk zu Solana zu transferieren.

Fazit

Die Einführung solcher Finanzinstrumente markiert einen Reifeprozess für das DeFi-Ökosystem von Solana. Es geht weg von reiner Spekulation hin zu einer Infrastruktur, die institutionellen Ansprüchen genügen soll. Für Anleger bleibt nun entscheidend, ob diese neuen Möglichkeiten von Großinvestoren tatsächlich in signifikantem Umfang genutzt werden, um den Kurs der Solana Company nachhaltig zu stabilisieren.

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