Solana hat eine der schärfsten Korrekturen seit Monaten hinter sich. Die einst als Ethereum-Killer gehandelte Blockchain rutschte erstmals wieder unter die psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke. Seit dem Hoch im Herbst 2025 hat der Token rund 60 Prozent an Wert verloren – und steht nun am tiefsten Punkt seit über einem Jahr.

Breiter Marktcrash zieht SOL mit

Der gesamte Kryptomarkt steht unter massivem Verkaufsdruck. Bitcoin fiel zeitweise auf 73.000 Dollar – den niedrigsten Stand seit 15 Monaten. Die Marktkapitalisierung aller digitalen Assets schrumpfte binnen 24 Stunden um über 70 Milliarden Dollar auf 2,65 Billionen Dollar. In diesem Umfeld verlor Solana allein in der vergangenen Woche mehr als 23 Prozent.

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Der Token notiert derzeit zwischen 91 und 97 Dollar. Zum Vergleich: Im frühen 2025 hatte SOL noch Kurse über 250 Dollar erreicht.

Standard Chartered sieht Trendwende beim Geschäftsmodell

Trotz des Kursrutsches bleibt die Investmentbank Standard Chartered langfristig optimistisch. Analyst Geoffrey Kendrick revidierte zwar sein Jahresendziel 2026 von 310 auf 250 Dollar. Seine Prognosen für die Folgejahre liegen jedoch deutlich höher: 400 Dollar in 2027, 700 Dollar in 2028 und 1.200 Dollar in 2029.

Der Grund für den Optimismus: Solana entwickelt sich weg vom reinen Memecoin-Casino. Noch 2025 stammte fast die Hälfte aller Gebühreneinnahmen aus dem Handel mit spekulativen Token. Inzwischen dominieren Stablecoin-Transaktionen das Netzwerk. Das Handelsvolumen für Stablecoins auf Solana hat Ethereum bereits überholt.

Micropayments als neuer Wachstumsmarkt

Die niedrigen Transaktionskosten – oft unter einem Cent – machen Solana für Kleinstzahlungen attraktiv. Coinbase nutzt das Netzwerk etwa für seine Plattform x402, auf der KI-gesteuerte Zahlungen mit durchschnittlich sechs Cent abgewickelt werden. Diese Verschiebung vom Meme-Trading zu realen Anwendungsfällen könnte die Basis für eine nachhaltige Neubewertung legen.

Institutionelle Investoren bleiben am Ball

Seit Oktober 2025 flossen 78 Prozent aller ETF-Zuflüsse in den Bitwise BSOL ETF. Über ein Prozent des gesamten Solana-Angebots liegt mittlerweile in ETF-Strukturen. Hinzu kommen knapp drei Prozent, die von Digital-Asset-Treasuries gehalten werden.

Am 5. Februar kündigte Sharps Technology eine Partnerschaft mit BitGo Bank & Trust an. Die Kooperation umfasst regulierte Verwahrung, Staking-Validierung und OTC-Handel. Sharps hat bereits über zwei Millionen SOL-Token in seine Treasury aufgenommen.

Die Kombination aus institutionellem Interesse und einer sich wandelnden Netzwerknutzung könnte Solana mittelfristig stützen. Kurzfristig bleibt die Lage jedoch volatil – abhängig von der Gesamtmarktstimmung und der Entwicklung bei Bitcoin.

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