SoftBank Aktie: Zukunftsaussichten blühen!
SoftBank schärft seinen Kurs Richtung KI-Infrastruktur – und liefert dazu gleich zwei technische Bausteine: einen 5G-Durchbruch für industrielle Anwendungen und neue KI-Hardware für Rechenzentren in Japan. Gleichzeitig zeigt sich, wie anspruchsvoll das große Infrastrukturprogramm in der Umsetzung bleibt.
5G-Test mit TSN: Präzision im Nanosekundenbereich
Zusammen mit Murata und CLPA meldet SoftBank eine Premiere: Erstmals wurde Time-Sensitive Networking (TSN) erfolgreich über ein 5G-Netz demonstriert. Im Labortest erreichte das System eine durchschnittliche Zeitsynchronisation von 122 Nanosekunden – und lag damit klar unter dem 3GPP-Grenzwert von 900 Nanosekunden.
Zudem überprüften die Partner den Betrieb von industrieller Ausrüstung, die dem Standard „CC-Link IE TSN Class B“ entspricht, über das drahtlose Netz – und das über mehr als sechs Stunden. Die Ergebnisse sollen auf der MWC Barcelona 2026 vorgestellt werden.
Neue KI-Chips für Japans Rechenzentren
Parallel treibt der Konzern den Ausbau seiner KI-Rechenzentren voran. Nach der jüngsten Finanzierungsrunde von SambaNova über 350 Millionen US-Dollar und der Vorstellung des SN50-KI-Chips soll SoftBank als erster großer Abnehmer diese Prozessoren einsetzen.
Die Hardware ist darauf ausgelegt, sogenannte agentische KI-Modelle deutlich günstiger zu betreiben als klassische GPU-Ansätze. Eingebaut werden sollen die SN50-Prozessoren in die nächste Generation der KI-Datenzentren in Japan.
Strategie trifft Realität: „Stargate“ verzögert sich
Die technischen Schritte passen zur größeren KI-Ausrichtung von Masayoshi Son. SoftBank hat dafür einen 180-Milliarden-Dollar-Fonds vorgesehen. Genannt werden außerdem ein geschätztes Investment von 40 Milliarden US-Dollar in OpenAI sowie 2 Milliarden US-Dollar für Intel. Die strategische Annahme dahinter: Innerhalb eines Jahrzehnts soll „Artificial Super Intelligence“ die menschliche Intelligenz deutlich übertreffen.
Doch wie schnell lässt sich diese Vision in Beton und Stromanschlüsse übersetzen? Beim geplanten „Stargate“-Projekt – einem Offshore-AI-Rechenzentrumsprojekt mit OpenAI, Oracle und MGX – kommt es laut Bericht zu Verzögerungen. Streitpunkte zu Eigentum, Finanzierung und Bau bremsen demnach die Umsetzung. Das Ziel, bis Ende 2025 eine Kapazität von 10 Gigawatt zu erreichen, wurde verfehlt.
Hinzu kommt der Kostendruck: Die Schätzung für die erforderlichen Computing-Ausgaben stieg von 450 auf 665 Milliarden US-Dollar. OpenAI setzt in der Zwischenzeit stärker auf alternative Cloud-Anbieter.
Zahlen: Gewinnsprung, Kursdaten
Finanziell meldete der Konzern zuletzt deutliche Fortschritte. Für die neun Monate bis Dezember 2025 weist SoftBank einen Nettogewinn von 20,7 Milliarden US-Dollar aus – etwa das Fünffache im Vergleich zum Vorjahr.
Die Aktie der inländischen Telekommunikations-Einheit schloss gestern bei 209,00 Japanischen Yen.
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