SMI: Defensive Stärke in unsicheren Zeiten
Der Schweizer Leitindex gehörte heute zu den Gewinnern in Europa — und das aus einem typischen Grund: Wenn die Märkte nervös werden, suchen Anleger Zuflucht in stabilen Werten.
Nestle und Novartis ziehen den Karren
Der SMI schloss mit einem Plus von 1,02 Prozent bei 12.515,94 Punkten. Getragen wurde der Anstieg maßgeblich von den defensiven Schwergewichten Nestlé und Novartis — beides Titel, die in turbulenten Phasen traditionell gefragt sind. Während andere europäische Indizes kaum vom Fleck kamen, profitierte der SMI genau von dieser Qualität: Konsumgüter und Pharma liefern Stabilität, wenn Industriewerte und Banken unter Druck stehen.
Der EuroStoxx 50 schaffte gerade mal ein Mini-Plus von 0,13 Prozent. Der britische FTSE 100 legte immerhin 0,72 Prozent zu, gestützt von Öl- und Bergbauwerten.
Geopolitische Unsicherheit bleibt das dominierende Thema
Der Iran-Krieg hält die Märkte weiter in Atem. Zwar hatte Trump am Montag ein Ultimatum verschoben und von „produktiven" Gesprächen gesprochen — doch Teheran dementierte Verhandlungen umgehend. Die Kämpfe gehen weiter, die Ölpreise ziehen nach dem Rückgang zu Wochenbeginn bereits wieder an.
Dazu kommen schwächere Konjunkturdaten aus der Eurozone: Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global fiel im März um 1,4 Punkte auf 50,5 — ein Wert, der zwar noch knapp über der Wachstumsschwelle liegt, aber den zunehmenden Druck durch steigende Energiepreise widerspiegelt. Erstmals konnten dabei die wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Krieges vollständig in die Erhebung einfließen.
Für den SMI bleibt das Umfeld damit zweischneidig: Die defensive Ausrichtung des Index ist ein Vorteil in unruhigen Zeiten — solange die Unsicherheit anhält, dürfte das Interesse an stabilen Schweizer Werten bestehen bleiben.
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