Das europäische Panzerprojekt MARTE nimmt konkrete Formen an. Nach der Genehmigung aller Anfangsergebnisse durch die Europäische Kommission ist das Konsortium unter Führung von KNDS Deutschland und Rheinmetall offiziell in die Systemdesignphase eingetreten — ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem gemeinsamen europäischen Kampfpanzer.

Grünes Licht aus Brüssel

Das MARTE-Projekt (Main ARmoured Tank of Europe) wurde im Dezember 2024 gestartet und hat nun seine Halbzeitbewertung erfolgreich abgeschlossen. Die Europäische Kommission validierte das „Concept of Operations" sowie einen harmonisierten Anforderungskatalog, dem sich 11 EU-Mitgliedstaaten — darunter Deutschland, Italien und die Niederlande — angeschlossen haben. Diese Einigung ebnet den Weg für den sogenannten Preliminary Design Review (PDR).

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Finanziert wird das Projekt mit rund 20 Millionen Euro aus dem Europäischen Verteidigungsfonds. In der nun beginnenden Phase steht die System- und Subsystemarchitektur im Mittelpunkt. KNDS arbeitet dabei mit Partnern wie Leonardo und Saab zusammen, um einen technischen Rahmen für Hochintensitätskampfszenarien zu definieren.

Software und autonome Systeme als Kern

Parallel zum MARTE-Fortschritt treibt KNDS seine Transformation zum Anbieter umfassender Missionslösungen voran. Mehr als 20 Prozent der Gesamtbelegschaft arbeiten mittlerweile im Bereich Forschung und Entwicklung. CEO Jean-Paul Alary hat den strategischen Fokus klar benannt: Panzer und Artillerie sollen künftig mit digitalen Fähigkeiten zu integrierten Systemen verschmelzen — von der Missionsplanung über Simulation bis hin zum Training direkt in der Fahrzeugarchitektur.

Ein zentrales Element der neuen Designphase ist das sogenannte Manned-Unmanned Teaming (MUT). Dabei operieren bemannte Fahrzeuge koordiniert mit autonomen Boden- und Luftsystemen, einschließlich drohnenbasierter elektronischer Kriegsführung und Navigationssystemen, die auch ohne Satellitensignal funktionieren.

Den PDR plant das Konsortium innerhalb der nächsten 24 Monate abzuschließen. Das langfristig angelegte Nachfolgeprojekt MGCS bleibt ein separates Ziel — MARTE soll zunächst die industrielle Grundlage für technologische Souveränität im europäischen Landstreitkräftebereich schaffen.

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