Der Silbermarkt entwickelt sich aktuell zu einem Pulverfass für Anleger. Während geopolitische Risiken die Nachfrage nach sicheren Häfen anheizen, brechen auf der Angebotsseite wichtige Stützen weg. Treibt die Kombination aus physischer Knappheit und politischer Unsicherheit den Preis nun dauerhaft über die kritischen Widerstände?

Lagerbestände schlagen Alarm

Der Kursanstieg zum Wochenschluss auf rund 90 USD ist mehr als eine technische Gegenbewegung. Fundamental spitzt sich die Lage dramatisch zu: Die anrechenbaren Silberbestände an der Warenterminbörse COMEX sind auf ein Jahrestief von gut 275 Millionen Unzen gefallen. Noch drastischer ist der Rückgang bei den registrierten Beständen, die gegenüber ihren Rekordhochs um 57 Prozent eingebrochen sind.

Gleichzeitig signalisiert der Anstieg der Leasingraten für Silber auf über 1,5 Prozent – weit über dem historischen Normalbereich –, dass physisches Material im Großhandel akut knapp wird. Analysten der ING werten dies als Zeichen für eine erhöhte Sensibilität des Marktes: Wenn Investoren jetzt einsteigen, trifft steigende Nachfrage auf ein ausgetrocknetes Angebot.

Mexiko und Iran als Unsicherheitsfaktoren

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Silber Preis?

Verschärft wird die Angebotsseite durch die explosive Lage in Mexiko, dem weltweit größten Silberproduzenten. Nach der Tötung eines hochrangigen Kartellführers befürchten Marktbeobachter, dass ein ausbrechendes Machtvakuum und Gewaltwellen den Minenbetrieb in Schlüsselregionen wie Zacatecas beeinträchtigen könnten.

Parallel dazu stützen makroökonomische Faktoren den Preis. Die gescheiterten Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Genf sowie die unsichere US-Zollpolitik unter Präsident Trump treiben Anleger in defensive Anlagen. Silber profitiert hier doppelt: Als klassischer Krisenschutz und durch die Befürchtung, dass neue Zölle die Lieferketten weiter verknappen könnten.

Fazit: Defizit stützt das Preisniveau

Der Markt steuert auf das fünfte Jahr in Folge mit einem Angebotsdefizit zu. Kurzfristig dürfte sich der Preis im Vorfeld der anstehenden US-Arbeitsmarktdaten in einer Spanne zwischen 84 und 92 USD bewegen. Doch die fundamentale Gemengelage aus sinkenden Lagerbeständen und geopolitischen Risiken deutet darauf hin, dass diese Rallye substanzieller Natur ist und die Preise auch über das Jahr 2026 hinaus stützen könnte.

Anzeige

Silber Preis: Kaufen oder verkaufen?! Neue Silber Preis-Analyse vom 28. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Silber Preis-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Silber Preis-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Silber Preis: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...