Die Siemens Healthineers Aktie hat das Jahr 2025 mit einem wichtigen charttechnischen Signal beendet. Der Sprung über die 50-Tage-Linie bei 44,92 Euro kommt zur rechten Zeit – denn noch im November markierte der Medizintechnik-Titel bei 40,97 Euro sein Jahrestief. Nun stellt sich die Frage: Ist das der Startschuss für eine nachhaltige Erholung oder nur eine Jahresend-Rally ohne Substanz?

50-Tage-Linie zurückerobert

Der gleitende Durchschnitt der vergangenen 50 Handelstage gilt unter Chartisten als zentrale kurzfristige Trendmarke. Mit dem Schlusskurs von 44,92 Euro zum Jahresende gelang Siemens Healthineers das Überwinden dieser technischen Hürde. Das wertet das Chartbild unmittelbar auf.

Der Abstand zum Novembertief beträgt mittlerweile rund 9 Prozent. Das deutet auf nachlassenden Verkaufsdruck hin. Allerdings liegt der Kurs noch immer 23 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 58,48 Euro – hier zeigt sich der deutliche Korrekturumfang der vergangenen Monate.

Analysten sehen massives Aufwärtspotenzial

Bemerkenswert ist die Diskrepanz zwischen aktuellem Kursniveau und den Einschätzungen der Investmentbanken. Barclays bestätigte zuletzt ihr "Overweight"-Rating mit einem Kursziel von 61,00 Euro. Jefferies sieht den fairen Wert bei 60,00 Euro. Das entspricht einem theoretischen Aufwärtspotenzial von über 30 Prozent.

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Fundamental wird die Aktie mit einem geschätzten KGV von 22 für das laufende Geschäftsjahr bewertet. Bei einer erwarteten Dividende von rund 1,00 Euro ergibt sich eine Dividendenrendite von etwa 2,2 Prozent – keine üppige, aber solide Ausschüttung.

Die entscheidenden Marken

In den ersten Handelstagen 2026 muss sich nun zeigen, ob der Ausbruch über die 50-Tage-Linie Bestand hat. Hält die Marke von 45 Euro, wäre charttechnisch der Weg in Richtung 48 Euro frei. Dort verläuft der nächste Widerstand.

Rutscht der Kurs jedoch wieder unter die 50-Tage-Linie zurück, droht ein erneuter Test der 41-Euro-Unterstützung. Dann würde sich die Bodenbildung verzögern und weitere Konsolidierung wäre notwendig.

Der technische Ausbruch zum Jahresende ist ein erstes positives Signal. Ob daraus eine nachhaltige Trendwende wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Die Analysten haben ihre Hausaufgaben gemacht und sehen deutliches Potenzial – jetzt müssen die Käufer liefern.

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