Siemens Healthineers setzt auf Partnerschaften statt großer Zukäufe. Die neue Kooperation mit Avanos Medical zielt auf den wachsenden US-Schmerzmarkt – während das Management große Übernahmen kategorisch ausschließt. Am 5. Februar folgen Quartalszahlen und Hauptversammlung.

Die wichtigsten Fakten:

  • Strategische Partnerschaft mit Avanos Medical für ambulante Schmerzbehandlung
  • Umsatzwachstum 5-6% für 2026 angestrebt, China erneut ausgeklammert
  • Dividende steigt auf 1,00 Euro (+5 Cent)
  • Q1-Zahlen am 5. Februar dürften unter Jahresziel liegen

Partnerschaft erschließt ambulanten Schmerzmarkt

Die am 20. Januar verkündete Co-Marketing-Vereinbarung mit Avanos Medical kombiniert mobile C-Arm-Systeme von Siemens Healthineers mit Radiofrequenz-Ablations-Technologien des Partners. Zielgruppe sind ambulante Chirurgiezentren und Schmerzpraxen in den USA.

Der Hintergrund: Immer mehr komplexe Eingriffe verlagern sich von Krankenhäusern in ambulante Settings. Schmerztherapie-Eingriffe, die früher stationär durchgeführt wurden, finden zunehmend in spezialisierten Praxen statt. Genau diese Verschiebung will Siemens Healthineers mit den Cios Select und Cios Flow Systemen bedienen.

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Organisches Wachstum statt großer Deals

Auf der J.P. Morgan Healthcare Conference Mitte Januar konkretisierte das Management die Strategie: 5-6% vergleichbares Umsatzwachstum für das Geschäftsjahr 2026, große Übernahmen sind ausgeschlossen. Stattdessen konzentriert sich der Konzern auf kleinere Tuck-in-Akquisitionen.

Das China-Geschäft wird im zweiten Jahr in Folge aus der Wachstumsrechnung herausgenommen. Preisreformen und Nachfrageunsicherheit im chinesischen Markt belasten weiterhin. Zollbelastungen sollen bis 2028 vollständig kompensiert werden.

Dividende und Q1-Ausblick

Der Vorstand schlägt eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor – ein Plus von 5 Cent. Bei einer Dividendenrendite von rund 2,3% erhalten Aktionäre die Ausschüttung am 10. Februar, der Ex-Tag ist der 6. Februar.

Am 5. Februar um 7:00 Uhr folgen die Q1-Zahlen für das Geschäftsjahr 2026. Das Management hat bereits signalisiert, dass das Umsatzwachstum im ersten Quartal unter dem Jahresziel von 5-6% liegen dürfte. Ein starker Euro und Zollbelastungen drücken auf die Ergebnisse. Die virtuelle Hauptversammlung findet am selben Tag um 10:00 Uhr statt.

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